Formel 1: Die besten Bilder vom Monaco GP

Formel 1: Crashpilot fühlt sich ungerecht behandelt

Verstappen droht mit Kopfnuss

Max Verstappen geht in Kanada auf die Journalisten los. Der Holländer ist genervt von den Fragen nach seinen Fehlern und attackiert die Presse.
Angriff ist die beste Verteidigung: Max Verstappen geht wegen der immer gleichen Fragen nach seinen vielen Fehlern (sechs Stück in sechs Rennen 2018) in den Konter-Modus. „Es langweilt mich. Scheinbar gibt es da draußen keine besseren Fragen, als bei mir immer wieder nachzubohren, was letztes Wochenende passiert ist“, sagt der Holländer in der Pressekonferenz vor dem Kanada GP.

Max Verstappen fühlt sich ungerecht behandelt...

Als ein britischer Reporter Verstappen ganz direkt fragt, warum er so viele Unfälle produziert, platzt dem Red-Bull-Piloten der Kragen. „Ich weiß es nicht. Aber ich bin müde, diese Fragen zu beantworten. Wenn ich noch mehr davon kriege, verpasse ich vielleicht noch jemandem einen Kopfstoß!“
Droht Verstappen hier wirklich mit Gewalt? Die Journalisten nehmen es jedenfalls mit Humor - ein mutiger Kollege wagt trotzdem noch einen Vorstoß: „Auf die Gefahr hin, dass ich dann eine Kopfnuss kriege - aber wie lautet deine Erklärung dafür, dass du mehr Fehler machst als früher?“

In Monaco unterlief Verstappen wieder ein Patzer

Verstappen haut dann doch nicht zu: „Ich denke nicht, dass es mehr sind. Es ist alles nicht so dramatisch, wie die Leute sagen. Es wird ziemlich übertrieben. Klar, hätte der Saisonbeginn besser sein können und ich habe nicht die Punkte geholt, die ich hätte holen sollen - aber es waren nicht nur meine Fehler.“
Sich selbst kreidet der Holländer nur zwei an. „In Monaco und in China.“ Seine aggressive Herangehensweise will der jüngste GP-Sieger der Formel 1 daher nicht ändern. „Sie hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt bin. Deshalb höre ich nicht auf diese Kommentare, mache weiter mein eigenes Ding“, sagt er - und stürmt wütend aus dem Raum.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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