Formel 1

Die spektakulärsten F1-Crashs 2016

Formel 1: Crashpilot Räikkönen

— 17.05.2017

Nur vier Fahrer öfter mit Startcrashs!

Zum achten Mal hat Kimi Räikkönen sein Rennen wegen eines Startunfalls beenden müssen. Auf welchem Startplatz ist die Crashgefahr am höchsten?

Eigentlich ist Startplatz vier kein besonders gefährlicher in der Formel 1. Seit dem ersten WM-Rennen 1950 hat erst 14 Mal ein Fahrer, der von Platz vier startete, das Rennen in der ersten Runde wegen einer Kollision oder eines Unfalls beenden müssen. Aus den Top-20 gibt es nur zwei Plätze, die privilegierter sind: Die Pole-Position (11 Mal) und der zweite Startplatz (13 Mal).

Kimi Räikkönen hatte in Spanien seinen achten Startunfall

Doch in Barcelona kam ein 15. Mal dazu, bei dem der vierte Startplatz eine Position ins Verderben war. Aber das hat vielleicht auch mit dem Fahrer zu tun: Kimi Räikkönen, der mit Max Verstappen zusammenkrachte, war bereits zum achten Mal wegen eines Unfalls in der ersten Runde vorzeitig draußen. Nur vier Fahrer sind in der Geschichte öfter schon so früh im Rennen verunfallt: Jarno Trulli (12), Rubens Barrichello (12), David Coulthard (9) und Patrick Tambay (9). Rechnet man auch die Defekte in Runde eins dazu ist Räikkönen sogar Vierter (10 Mal). In Barcelona crashte er schon mal 2003 mit Antônio Pizzonia am Start.
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Auch ein Deutscher ist schon acht Mal gleich in Runde eins gecrasht: Nico Hülkenberg. Aber auf welchem Startplatz ist statistisch die Wahrscheinlichkeit am höchsten für eine Startkollision? Startplatz elf (41 Mal), gefolgt von den Plätzen 14 (37) und 13 (35). 

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance

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