Formel 1: Das sagt Kubica

Die Bilder vom Ungarn-Test

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Formel 1: Das sagt Kubica

— 03.08.2017

„Klar will ich in die F1 zurück“

Robert Kubica überzezugte mit einem starken Test in Ungarn. Das sagt der Pole nach dem Test über ein mögliches Formel-1-Comeback.

Er war DER Star der Formel-1-Testfahrten in Budapest: Robert Kubica, der nach seinem schweren Rallye-Unfall 2011, als er beinahe seinen rechten Arm verlor, erstmals wieder in einem aktuellen Renault saß.
So schnell war Kubica bei seinem Comeback: Hier nachlesen

Anschließend gab der Pole eine bemerkenswerte Pressekonferenz. Mit Applaus begrüßten ihn die Journalisten. Der Pressesaal war fast genauso voll wie während des Formel-1-Wochenendes. AUTO BILD MOTORSPORT fasst die wichtigsten Aussagen zusammen.

Kubica über…

… seinen kleinen Crash, als er bei der ersten Ausfahrt das Schild von Nico Hülkenberg mitriss: "Ich möchte zuerst Renault für diese Chance danken. Ich habe viel gelernt. Ich habe keine Schmerzen, aber ich bin müde! Und ich bin auch etwas stolz. Allerdings nicht 100 Prozent zufrieden wegen der ersten Meter, als ich aus der Garage fahren wollte und mit dem rechten Hinterrad die Mauer berührte. Das war einer der größten Aussetzer meiner Karriere! Unglaublich, denn kurz zurvor hatte ich mir im Cockpit geschworen: Du kannst alles machen – nur nicht crashen. Das hätte alles zerstört.“

Kubica konnte fast Palmers Rundenzeit in Ungarn unterbieten

… seinen nächsten Plan:
"Vor drei Monaten hätte ich nie geglaubt, dass ich bei einem offiziellen Formel-1-Test dabei sein kann. Jetzt ist es passiert. Aber wir müssen realistisch bleiben. Der Weg zurück ist lange – aber sicher noch nicht zu Ende. Mein einziger wirklicher Plan ist der Rückflug am Donnerstag nach Hause.“

… noch mehr Tests: "Klar, ich will noch andere Möglichkeiten zum Testen. Und nachdem in Ungarn bei dieser Hitze alles gut ging, wird es auch anderswo gut gehen. Denn Budapest gehört fahrerisch zu schwierigsten Kursen. Ich sage immer: Nichts ist unmöglich."

Die Bilder vom Ungarn-Test

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… ein mögliches F1-Comeback: "Das meiste, auch beim Rennfahren, spielt sich gar nicht am Lenkrad, sondern im Kopf ab. Da musst du stark sein. Das Ziel ist weiter klar die Formel 1. Aber wenn es nicht klappt, dann bin ich nicht enttäuscht. Jetzt will ich einfach den Moment geniessen. Trotzdem glaube ich, dass ich ein noch besserer Fahrer geworden bin.“

… seine Verletzung: „Alle sehen immer nur meinen Arm. Aber ich hatte Brüche von meinem Fuß bis zur Schulter. Meine gesamte rechte Seite war betroffen. Die ersten zwei Monate waren hart. Ein ganzes Jahr lang hatte ich überall Schmerzen. Du musst dich aber erst selbst gut fühlen, bevor du in einen Rennwagen steigen kannst."

… die Folgen seiner Verletzung: „Ich habe eine Behinderung. Arm ist nicht bei 100 Prozent. Im täglichen Leben habe ich aber mehr Einschränkungen als im Formel-1-Auto. Es war lange Zeit ruhig um mich. Aber das hatte seine Gründe: Ich wollte nur als Fahrer zurück ins Formel-1-Fahrerlager kommen. Jetzt weiß, dass ich dass ich wieder Formel 1 fahren könnte. Der Platz im Cockpit war bisher mein größtes Problem. Aber die neuen Autos sind größer, das kommt mir entgegen.“

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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