Vergleich: Formel 1 2017 vs. 2016

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Formel 1: Der neue Force India

— 22.02.2017

Kunden-Silberpfeil mit Stummel-Nase

Force India will mit dem neuen VJM10 in die Riege der Top-3-Teams vorstoßen. Fahrzeug komplett neu, Fahrer haben viel trainiert.

Das Force-India-Team wird zehn Jahre alt. Seit der indische Geschäftsmann Vijay Mallya, der in den 80er Jahren selbst mit Formel-1-Rennwagen in Indien Rennen bestritt, die Mannschaft  von Eddie Jordan übernommen hat, geht es mit dem in Silverstone angesiedelten Team bergauf: 2008 startete das indische Formel-1-Abenteuer mit Platz zehn in der Konstrukteurswertung, 2011 war Force India schon Sechster. Fünfter dann 2015, sogar Vierter im vergangenen Jahr.
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Und dabei soll es nicht bleiben. Mallya kündigt bei der Präsentation des neuen Force India Mercedes VJM an: „Wir haben große Träume. Hätten wir das nicht, wären wir nicht bis in die Top vier der Formel 1 vorangekommen. Und wir wüssten nicht, wieso wir nicht auch in die Top drei vorstoßen können. Das wird hart, aber wir geben unser Bestes.“

Um das Ziel zu erreichen hat Force India schon ab Mai die Entwicklung am 2016er Modell eingestellt und sich voll auf 2017 konzentriert. Zum Vergleich: Sauber begann erst im August mit dem 2017er Modell. „95% des Autos sind neu. Aber er folgt dennoch der Philosophie seiner Vorgänger“, erklärt Technikchef Andy Green. Die Force-India-Philosophie: einfache, zuverlässige und schnelle Autos. Keiner brauchte 2016 weniger Motoren als Force India.

Die Fahrer präsentieren den neuen Force India Mercedes

Das heißt auch: Der VJM10 folgt den Technik-Trends 2017, ist aber schlicht und wenig spektakulär: Das große Airbox-Segel weisen auch die bisher präsentierten Autos von Williams, Sauber und Renault auf. Die Nase hat vorne weiterhin einen Stummel, der Frontflügel ist in diverse Einzelelemente unterteilt. Auch die Seitenkästen sind mit Zusatzflügeln umspannt. Mallya weiß: „Wir erwarten, dass der Rennwagen am Saisonende ganz anders aussieht als noch beim Auftakt in Melbourne.“ Im ersten Jahr mit neuen Aerodynamik-Regeln wird mehr und rasanter entwickelt als bei einem stabilen Reglement.

Weil die Autos bis zu fünf Sekunden schneller sein werden, mussten die Fahrer über den Winter viel trainieren. Esteban Ocon verrät: „Ich war drei Tage die Woche neun Stunden im Fitnessstudio.“ Und Sergio Pérez vergleicht: „Der Schritt zum 2017er Auto ist, als würde man von der GP2 in die Formel 1 aufsteigen.“ Der erste Test des neuen Force India Mercedes findet am 27. Februar in Barcelona statt.

Vergleich: Formel-1-Autos 2017 vs. 2016

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Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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