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Formel 1: Die Deutschen zum Fußball-Aus

„Sehr bitter und schade“

Das WM-Aus der deutschen Fußballer ist auch in der Formel 1 ein Thema: So reagieren Sebastian Vettel und Nico Hülkenberg auf die Blamage von Kasan.
Das deutsches Vorrundenaus bei der Fußball-WM ist auch im Formel-1-Fahrerlager von Spielberg ein Thema: Zumindest Nico Hülkenberg dürfte es auch noch ein bisschen länger beschäftigen: „Nico versteckt sich schon die ganze Zeit vor mir“, lacht Renault-Teamkollege Carlos Sainz, dessen Spanier als souveräner Gruppenerster noch im Turnier sind.

Die WM-Blamage beschäftigt auch die F1-Stars

Hülkenberg findet es „sehr bitter und schade“, dass die Deutschen vorzeitig ihre Koffer packen mussten. „Ich habe nur den Schluss sehen können, weil ich im Flieger war“, verrät der Emmericher. „Es ist einfach nicht gelaufen bei dieser WM. Gerade nach dem Tor in der 95. Minute gegen Schweden waren ja alle wieder euphorisch. Das gestern war jetzt natürlich ein ordentlicher Dämpfer“, bilanziert er.
„Jetzt sind auch wir dem Fluch erlegen, dass der Titelverteidiger in der Gruppenphase nicht weiterkommt“, sagt Hülkenberg. Über die Zukunft von Bundestrainer Jogi Löw will er keine Mutmaßungen anstellen. „Ich könnte verstehen, wenn es einen neuen Impuls gibt. Das wäre sicher nicht schlecht. Auf der anderen Seite gibt es im Sport nicht immer nur Erfolge. Niederlagen gehören auch dazu. Muss man deswegen immer alles infrage stellen? Jogi hat auch sehr viel Gutes für uns und den Fußball gemacht.“

Sebastian Vettel findet: Das Aus ist absolut verdient

Sebastian Vettel glaubt indes nicht, dass ein Titel von ihm die deutsche WM-Ehre retten könnte. „Das ist Quark. Formel 1 hat nichts mit Fußball zu tun. Natürlich ist es für Journalisten schön das zu vergleichen. Aber es gibt noch sehr viele andere Sportarten mit deutschen Sportlern, auf die wir stolz sein können und da will ich mich über keinen dieser Sportler stellen“, sagt der Ferrari-Star.
Beim WM-Aus der Nationalmannschaft hat aber auch Vettel mitgelitten. „Genauso wie 80 Millionen andere Leute“, glaubt der Heppenheimer. „Es ist fies, dass sie jetzt raus sind. Aber sie hatten genug Spiele, um das Weiterkommen sicherzustellen. Das ist nicht passiert, also sind sie verdient raus. Andere waren diesmal eben einfach besser.“

Autoren: Frederik Hackbarth, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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