Formel 1

Formel 1: Diskussionen um Strafen

— 16.11.2016

Rennleiter will permanenten Kommissar

Die leidigen Diskussionen um Strafen in der Formel 1 sollen bald ein Ende haben: Charlie Whiting will einen permanenten Rennkommissar.

Strafen fhrten in der Formel 1 zuletzt immer wieder zu Diskussionen. Besonders nach dem Groen Preis von Mexiko stritten Teams, Fahrer und Fans mit der Rennleitung und den Stewards. Max Verstappen bekam eine Strafe frs Abkrzen, Lewis Hamilton nicht. Jetzt macht Rennleiter Charlie Whiting einen neuen Anlauf in Sachen Kontinuitt. AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr: Der Brite klappert gerade die Chefs der elf Teams ab, um einen gemeinschaftlichen Brief an FIA-Prsident Jean Todt aufzusetzen. Die elf Teams sollen Todt darin bitten, ab 2017 einen permanenten Renn-Steward einzufhren, der bei allen Rennen der Saison eine Art Chefkommissar sein soll. Bislang sind bei jedem Rennen immer wieder andere Kommissare fr die Bewertung von strittigen Szenen im Dienst, einer davon ist ein ehemaliger Rennfahrer.

Charlie Whiting (links) will einen permanenten Rennkommissar

Der Vorteil von Whitings Idee: Ein permanent verantwortlicher Oberschiedsrichter knnte bei der Bewertung heikler Fahrmanver viel eher auf eigene Erfahrungswerte zurckgreifen. Bei den Teams, so wird erwartet, rennt Whiting mit der Idee offene Tren ein. Beispielsweise hat Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn den Vorschlag eines permanenten Stewarts schon vor Wochen in einer FIA-Pressekonferenz gemacht, als es um die Frage ging, wie man in Zukunft einheitlichere Strafen fr gleiche Vergehen sicherstellen knnte. Auch bei Red Bull ist man von der Idee angetan. Einer der Kandidaten ist Whitings derzeitiger Vize-Rennleiter Herbie Blash, der seinen Posten zum Jahresende rumt.
Abkrzungen und Kollisionen: Kommen vereinfachte Strafen?

Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen gnstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung