Lewis Hamilton

Formel 1: Ecclestone tippt auf Hamilton

— 11.03.2014

Er hat das beste Auto

Kurz vor dem Saisonstart der Formel 1 verrät Bernie Ecclestone AUTO BILD MOTORSPORT seinen Favoriten für den Titel 2014: Es ist Lewis Hamilton.

Im Gespräch mit AUTO BILD MOTORSPORT redet Bernie Ecclestone (83) Klartext. „Lewis Hamilton wird das erste Rennen gewinnen und er wird dieses Jahr auch Weltmeister.“ Fünf Tage vor dem Saisonauftakt am kommenden Sonntag in Melbourne (Australien) hat sich der Formel-1-Chefvermarkter festgelegt. Hamilton ist sein Favorit, „weil er das beste Auto hat und schon mal Weltmeister war.“ Was der Brite meint: Die Erfahrung des ersten WM-Titels ist Hamiltons Vorteil gegenüber Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg.

Vettel im Nachteil

Trotz Vettel-Finger: Bernie Ecclestone glaubt dieses Jahr an Lewis Hamilton.

Der beste Fahrer ist Hamilton in Ecclestones Augen deshalb noch lange nicht. Das ist Sebastian Vettel (26). Ecclestone: „Er kann sich am besten an die neuen komplizierten Regeln anpassen – wenn sein Auto ihm die Chance dazu gibt.“ Hintergrund: Nachdem sich der Renault-Motor bei den Testfahrten als extrem unzuverlässig erwiesen hat, geht Vettel das erste Mal seit 2010 nicht als Favorit ins erste Rennen. Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko zu AUTO BILD MOTORSPORT: „Mit dem Stand vom Test in Bahrain können wir in Australien froh sein, wenn wir in die Punkte kommen.“

Motor entscheidend

Es gibt aber noch Hoffnung für Vettel und Red Bull. „Dass wir ein gutes Auto haben, wissen wir“, räumt Marko ein. „Aber wie gut der Motor ist, werden wir erst sehen, wenn der Antrieb mal richtig funktioniert. Entscheidend dafür ist die neue Software, die unsere Techniker für Renault geschrieben haben. Und die kommt erstmals in Melbourne zum Einsatz.“

Titel ist weit weg

Bei den Tests hat sich Hamilton (li.) schon einmal ein Bild von Vettel & Red Bull gemacht.

Die Konkurrenz ahnt längst Böses. Techniker vom Favoritenteam Mercedes geben zu: „Unsere Messungen haben ergeben, dass der Red Bull mit einem guten Motor schon wieder überlegen wäre.“ Vettel stapelt trotzdem tief. „Es ist offensichtlich, dass wir im Moment mehr Probleme haben als einige unserer Konkurrenten“, gibt der Heppenheimer zu. „Aber wir haben aus den Tests viel gelernt und werden uns da durchkämpfen. Jetzt gilt es erst einmal Melbourne zu überstehen und dann werden wir weitersehen. An den WM-Titel denke ich jetzt noch nicht.“

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Getty Images

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