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Formel 1: Ex-Pilot mit Online-Rennverbot

— 05.02.2018

Scott Speed von iRacing gesperrt

Der ehemalige Formel-1-Pilot Scott Speed darf nach absichtlichen Crashs keine Rennen mehr in der Motorsport-Simulation „iRacing“ bestreiten.

Online-Rennverbot für Scott Speed! Der ehemalige Toro Rosso-Pilot hat seinem Ruf als Rennsport-Rüpel mal wieder alle Ehre gemacht. In seinen Mehrspieler-Rennen in der Motorsport-Simulation „iRacing“ wurde sein Account jetzt gesperrt. Grund: Er hatte mutwillig zu viele Gegner von der Strecke geschossen und war immer wieder absichtlich mit der Streckenbegrenzung kollidiert. Höhepunkt des Rambo-Fahrstils: Bei einem seiner letzten Läufe rammte Speed absichtlich den Führenden von der Strecke. Eine Racheaktion, da er vorher von ihm touchiert wurde. Einsichtig zeigt sich der US-Boy nicht wirklich: "Ich persönlich würde mich nicht wie ein Mann fühlen, wenn ich mich über jemanden beschwere, den ich gerade unabsichtlich aus der Führung gehauen habe und der sich dann revanchiert hat", erklärte Speed nach der Aktion.

Schon in seinen Formel-1-Jahren fiel Speed durch Crashs negativ auf. Beim GP von Großbritannien 2007 kollidiert er gleich zweimal mit Alexander Wurz. DTM-Boss Gerhard Berger, damals Toro-Rosso-Mitbesitzer,  bezeichnete den US-Amerikaner sogar als den „dümmsten Formel-1-Fahrer“. Zur Mitte der Saison 2007 wurde Speed durch Sebastian Vettel ersetzt, nachdem es am Kommandostand eine Handgreiflichkeit mit Teamchef Franz Tost gegeben haben soll.

Autor: Alexander Warneke

Fotos: Picture Alliance

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