Formel 1 2017

Formel 1: Fahrer und Teams 2017

— 17.01.2017

20 oder 22 Fahrer?

Jetzt sind alle Cockpits für die Formel-1-Saison 2017 besetzt - es sei denn, es findet sich doch noch ein Käufer für das Manor-Team. Ein Kaufangebot ist da.

Wer fährt 2017 Grand-Prix-Rennen? Welches Team stellt sich neu auf? Welcher Fahrer hat bereits Vertrag bei einem Rennstall? Der große Überblick:

Mercedes

Lewis Hamilton (GB), Vertrag bis Ende 2018
Valtteri Bottas (FIN), Vertrag bis Ende 2017

Valtteri Bottas steht vor der Chance seines Lebens: Er wird Nachfolger des zurückgetretenen Nico Rosbergs bei Mercedes. Vorerst gilt sein Vertrag aber nur für ein Jahr. Gut möglich, dass Mercedes für 2018 die Fühler nach Sebastian Vettel ausfährt, oder doch einen der beiden Junioren (Pascal Wehrlein, Esteban Ocon) befördert.

Red Bull Renault

Daniel Ricciardo (AUS), Vertrag bis Ende 2018
Max Verstappen (NL), Vertrag bis Ende 2019


Ganz klar: Mit Daniel Ricciardo und Max Verstappen wollen die Österreicher mit Fabrik in England 2017 um den Titel fahren.

Ferrari

Sebastian Vettel (D), Vertrag bis Ende 2017
Kimi Räikkönen (FIN), Vertrag bis Ende 2017


2017 bleibt es wie gehabt. Der Finne Kimi Räikkönen fährt an der Seite von Sebastian Vettel. Aber: Ende des Jahres laufen beide Verträge aus! Das wird ein heißer Transfersommer.
Schumi zu McLaren, Häkkinen zu Williams: Geplatzte Wechsel in der Vergangenheit

Force India Mercedes

Sergio Perez (MEX), Vertrag bis Ende 2017
Esteban Ocon (FR), Vertrag bis Ende 2019


Sergio Perez fährt auch nächstes Jahr bei Force India

Sergio Perez ist gesetzt. Das zweite Cockpit bekommt Mercedes-Junior Esteban Ocon, der damit den Vorzug vor dem Deutschen Pascal Wehrlein erhielt.

Williams Mercedes

Felipe Massa (BRA), Vertrag bis Ende 2017
Lance Stroll (CDN), Vertrag bis Ende 2017


Lance Stroll wird 2017 sein Formel-1-Debüt geben

Felipe Massa tritt zurück vom Rücktritt und bleibt doch noch eine weitere Saison bei Williams in der Formel 1, um dort den zu Mercedes abgewanderten Valtteri Bottas zu kompensieren. Und mit Lance Stroll gibt ein 18-Jähriger sein Formel-1-Debüt und löst damit Max Verstappen als jüngsten Formel-1-Pilot im Fahrerfeld ab. Der Kanadier bringt eine Mitgift von 40 Millionen Dollar von seinem Vater, dem Modeguru Lawrence Stroll, mit.
Mehr zum Formel-1-Rookie Lance Stroll: Hier

McLaren Honda

Fernando Alonso (E), Vertrag bis Ende 2017
Stoffel Vandoorne (B), Vertrag bis Ende 2018


Fernando Alonso und der Belgier Stoffel Vandoorne sind schon bekanntgegeben. Wenn der spanische Doppel-Weltmeister Alonso allerdings nach den Testfahrten im Winter zurücktreten will, weil ihm die neuen Autos keine Befriedigung mehr geben (er hat angekündigt dann zu entscheiden), wird Jenson Button übernehmen. Der britische Weltmeister von 2009 bleibt nach seinem Rücktritt McLaren als Ersatzpilot erhalten.

Toro Rosso Renault

Carlos Sainz Jr. (E), Vertrag bis Ende 2017
Daniil Kvyat (RUS), Vertrag bis Ende 2017


Carlos Sainz Jr. und Daniil Kvyat werden bleiben. Allerdings mit neuen Renault-Motoren statt mit Jahrestriebwerken von Ferrari.

Haas Ferrari

Romain Grosjean (F), Vertrag bis Ende 2017
Kevin Magnussen (DEN), Vertrag bis Ende 2018


Romain Grosjean holte für Haas 2016 viele Punkte

Der Franzose Romain Grosjean wird bleiben. Dazu kommt Kevin Magnussen von Renault, der einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat.

Renault

Nico Hülkenberg (D), Vertrag bis Ende 2018
Jolyon Palmer (GB), Vertrag bis Ende 2017


Das französische Werksteam hat ab nächstes Jahr mit dem Deutschen Nico Hülkenberg einen Nummer-1-Piloten von Weltklasse-Niveau. Der zweite Platz bleibt beim aktuellen Stammfahrer Jolyon Palmer. Renault wollte es sich nicht leisten gleich zwei neue Piloten an den Start zu bringen. Bitter für Hülkenberg: Teamchef Frédéric Vasseur muss gehen.

Sauber Ferrari

Marcus Ericsson (S), Vertrag bis Ende 2017
Pascal Wehrlein (D), Vertrag bis Ende 2017


Pascal Wehrlein hat mit Sauber doch noch eine Heimat gefunden. Force India, Williams, Mercedes – die deutsche Nachwuchshoffnung kassierte bei drei Teams aus mal mehr, aber meistens eher weniger nachvollziehbaren Gründen eine Abfuhr. Bei Sauber ist er aber herzlich willkommen.

Manor Mercedes

Noch offen
Noch offen


Kann das in die Insolvenz geschlitterte Manor-Team noch gerettet werden? Seit gestern liegt laut Autosport ein Kaufangebot vor. Die Entscheidung, ob die Insolvenzverwalter das Team an die Interessenten abstoßen, soll am kommenden Freitag, den 20. Januar 2017, fallen. 

Autoren: Ralf Bach, Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance; Hersteller

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