Fahrer- und Teamnoten Italien

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Formel 1: Fahrermarkt 2017

— 06.09.2016

Daddy kauft Sohn Williams-Cockpit

Aktuelle Infos vom Fahrermarkt in der Formel 1: Formel-3-Meister in spe soll bei Williams andocken, Wehrlein mit Aufstiegschance, Hülkenberg zu Haas?

Am Wochenende des Italien GP lichtete sich weiter der Nebel auf dem Transfermarkt: Nach dem Rücktritt von Felipe Massa scheint klar: Williams fährt in der nächsten Saison mit Valtteri Bottas und dem kanadischen Nachwuchspiloten Lance Stroll (18).

Lance Stroll soll schon nächstes Jahr in der F1 fahren

AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr aus mehreren seriösen Insiderquellen, dass der Finne Bottas bleibt und Stroll kommt. Der 18-Jährige, der gerade dabei ist die Formel-3-EM zu gewinnen, profitiert dabei vom großen finanziellen Engagement, das sein Vater Lawrence in den Motorsport steckt. Stroll, ein kanadischer Mode-Milliardär aus Montreal, kaufte bereits das Prema-Team in der Formel 4, Formel 3 und GP2 und soll Anteile bei Williams in Höhe von 40 Millionen Euro erworben haben, die dann gültig werden, wenn sein Sohn das Cockpit bekommt. 2017 wird das der Fall sein.

Stroll will mit seinem Sohn Lance den gleichen Weg gehen wie Max Verstappen: Aus der Formel 3 direkt in die Königsklasse. Stroll junior führt im Moment überlegen vor seinem Teamkollegen, dem Deutschen Maximilian Günther, die Meisterschaft an. Auch Verstappen wurde hinter dem heutigen Manor-Piloten Esteban Ocon "nur" Zweiter. Stroll ist seit diesem Jahr bereits Test- und Entwicklungsfahrer bei Williams. Angeblich finanziert sein Daddy ihm längst auch Testfahrten mit alten Formel-1-Autos.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff lobte bereits im Juni: "Er arbeitet sehr hart, und seine Intelligenz und seine Reife sind außergewöhnlich. Wenn man mit dem Jungen spricht, könnte man glauben, man hätte es mit einem 35-Jährigen zu tun."

Stroll übernimmt 2017 Felipe Massas Williams-Cockpit

Bei Force India bewegt sich ebenfalls etwas: Obwohl sowohl das Team als auch Fahrer Sergio Perez davon ausgehen, dass der Mexikaner auch 2017 beim Team des Inders Vijay Mallya fährt, ist das nach ABMS-Informationen immer noch nicht in Stein gemeißelt. Carlos Slim, der mexikanische Milliardär, der seit Jahren Perez unterstützt, soll immer noch versuchen, seinen Schützling bei Renault unterzubringen. Das Problem ist ein gültiger Vertrag mit Force India, die um eine Ablöse pokern. Sollte Perez nicht freikommen, könnte Esteban Gutierrez, im Moment noch bei Haas, bei Renault andocken. Gutierrez wird ebenfalls von Slim unterstützt. Fest bei Renault für 2017 scheint der französische Mercedes-Junior Esteban Ocon.

Bei Haas ist der Franzose Romain Grosjean auch für 2017 gesetzt. Überraschung: Sein Teamkollege könnte der Deutsche Nico Hülkenberg werden. Das erfuhr ABMS aus Mercedes-Kreisen. Dann wäre die Tür frei bei Force India für Pascal Wehrlein. Der Deutsche Mercedes-Junior überzeugt in seiner Debüt-Saison bei Manor. Ziel von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff ist es, den noch amtierenden DTM-Meister mit einem Wechsel zu Motorpartner Force India den nächsten Entwicklungsschritt in der Formel 1 machen zu lassen.

Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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