Die besten Bilder aus Spa

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Formel 1: Ferrari aus Reihe zwei

— 27.08.2016

Zielkurve ärgert Vettel

Kein schlechter Samstag in Spa für Ferrari: Zweite Starteihe für Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel. Doch beide Fahrer hadern etwas mit dem Ergebnis.

Besser hätte der Samstag für Ferrari in Belgien nicht losgehen können: Mit den Plätzen eins und zwei startete die Scuderia im Abschlusstraining am Vormittag, Kimi Räikkönen hatte die Nase dabei vor Sebastian Vettel. Das gleiche Bild ergab sich auch im Qualifying, wieder schlug der Finne den Deutschen – musste sich diesmal aber selbst auch hinter Nico Rosberg und Max Verstappen einreihen. „Die Pole war möglich. Daher ist es ein bisschen enttäuschend“, meinte Räikkönen nach dem Zeittraining.
So lief das Qualifying in Spa: Rosberg holt Belgien-Pole

Beide Ferrari-Fahrer hatten in der Zielkurve Probleme

„Im Vergleich zu den vorherigen Rennen müssen wir natürlich damit zufrieden sein, wo wir jetzt stehen. Aber so lange man nicht ganz vorne ist, ist man nie ganz zufrieden“, erklärte Räikkönen die einfach Rechnung. Wo er die fehlende Zeit verloren hatte, wusste der mit vier Siegen in Spa erfolgreichste Pilot im Feld auch: „Auf meinem ersten Run in Q3 bin ich einmal zu weit raus und in den Kies gekommen. Deshalb habe ich den Versuch abgebrochen. Der zweite war dann aber gut... bis ich in der letzten Schikane zwei Zehntel liegen gelassen habe.“ Nur 0,166 Sekunden fehlten Räikkönen schlussendlich auf Rosbergs Pole-Zeit.

Die letzte Schikane als Zünglein an der Waage für Ferrari: Davon konnte auch Sebastian Vettel ein Lied singen. Schon direkt nach dem Überfahren der Ziellinie war dem Deutschen der Ärger im Cockpit anzusehen. Seinem Frust verlieh er am Funk Ausdruck: „Schon wieder die letzte Kurve. Das gibt es nicht. Da verlieren wir alles“, fluchte der Heppenheimer. In seiner Presserunde konkretisierte er später: „Ich dachte, ich sei gut aufgestellt für die letzte Kurve, um mit guter Traktion rauszukommen. Aber als ich auf's Gas bin, hatte ich stark durchdrehende Räder und nicht den erwarteten Grip.“

Nicht happy mit Startplatz drei in Spa: Kimi Räikköenen

Vettel: „Ich war enttäuscht, weil ich nicht mehr davon profitieren konnte, dass ich extra am Kurveneingang Speed rausgenommen habe. Davon hatte ich mir mehr erwartet.“ Der Ferrari-Star gab jedoch auch zu bedenken: „So ziemlich alle hatten dort heute Probleme. Es ist für Spa-Verhältnisse dieses Wochenende sehr heiß. Die Reifen überhitzen deshalb schnell, auch schon nach nur einer Runde und egal auf welcher Mischung.“ Für das Rennen kommt es laut Vettel so vor allem auf das Managen der Pirelli-Pneus an. „Das ist der Schlüssel. Außerdem muss man klug mit der Strategie sein.“

„Ich glaube, bei den knappen Abständen heute kann jeder der Top-5 morgen im Rennen ein Wörtchen mitreden. Wenn es morgen genauso eng zugeht, wird es auf jeden Fall spannend.“ Nur einen Reim auf die fehlende Dominanz Mercedes' konnte sich Vettel noch nicht machen. „Ich war überrascht, dass sie nicht so schnell waren“, sagte der Deutsche, der den Silberpfeilen jedoch Schwierigkeiten auf den superweichen Reifen attestierte. Im Rennen muss Mercedes diese genauso wie Ferrari aber nicht einsetzen, denn Rosberg, Räikkönen und Vettel starten auf der weichen Mischung in den Grand Prix von Belgien.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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