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Formel 1: Ferrari beim Malaysia GP

— 01.10.2016

Vettel mit neuer Nase

Die Mühlen in der Technikabteilung in Maranello stehen scheinbar nie still. Nach Malaysia hat das Team eine neue Nase gebracht und will so zurück nach vorne.

Vettel und Ferrari geben weiter Gas im Entwicklungswettrennen. In Malaysia hat die Scuderia eine neue Nase ausgepackt. Das Besondere am neuen Vettel-Zinken: Die beiden Frontflügel-Halterungen sind ca. 15 cm weiter nach hinten gezogen und bilden so eine aerodynamische Einheit mit der Nase des Autos. Die vertikale Finne unterhalb der Fahrzeugfront (schwarzer Pfeil) ist entgegen den vorherigen, teils geschwungenen Versionen schlicht gehalten.

Mehr Updates: Ferraris Technikabteilung steht nie still

Dazu passen zwei weitere Änderungen unterhalb des vorderen Chassisbereichs (gelber Strich und roter Pfeil). Alle vier Elemente haben die Aufgabe die Luft gezielter unter das Auto und damit in Richtung Diffusor zu leiten und so den Anpressdruck zu erhöhen ohne den Luftwiderstand zu vergrößern. Auf einer Strecke wie Malaysia, mit zwei langen Geraden und anspruchsvollen Kurven, ist das der Schlüssel zum Erfolg – und zu besserem Reifenmanagement.

Dass die Neuerungen wirkten, dafür sprechen die guten Longrun-Zeiten der Ferrari. Vettel war auf weichen und harten Reifen mit Mercedes und Red Bull fast auf Augenhöhe. Die Überraschung: Auf mittelweichen Sohlen war Max Verstappen der Schnellste. Auf einer einzigen schnellen Runde war Ferrari indes klar zweite Kraft – hinter Mercedes und vor Red Bull. Vettel fehlten am Freitagnachmittag sechs Zehntelsekunden auf Mercedes-Pilot Lewis Hamilton.

Der Deutsche optimistisch: "Wir sind realistisch, was unsere Ziele angeht. Aber ich glaube prinzipiell immer daran, dass wir gewinnen können. Dazu müssen wir es jedoch schaffen, im Training alles aus dem Wagen zu holen. Und dann muss auch im Grand Prix alles klappen. Wir können siegen – das ist eine wichtige Nachricht fürs ganze Ferrari-Team. Und wir können in dieser Saison noch viel lernen, das uns auch 2017 helfen wird."

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Paolo Filisetti

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