Vettels Funk-Frust: Von 2009 bis heute

Formel 1: Ferrari buhlt um Vettel

Räikkönen unter Druck

Ferrari Boss Sergio Marchionne ist für eine Vertragsverlängerung mit Sebastian Vettel bereit. Für Kimi Räikkönen hingegen ist der Druck bei Ferrari groß. Marchionne fordert vom Finnen bessere Ergebnisse.
Trotz Vettels Ausraster in Baku und der Frühstart-Motzki-Attacke auf Valtteri Bottas will Ferrari-Boss Sergio Marchionne endlich mit Sebastian Vettel verlängern. "Ich habe ihm sehr deutlich gesagt, dass wir sofort bereit sind, wenn er bei uns bleiben will. Es liegt allein an ihm“, erklärte Marchionne in Spielberg. Vettel schiebt die Vertragsgespräche allerdings auf, um sich voll und ganz auf den Titelkampf zu konzentrieren: „Im Sommer haben wir noch genügend Zeit“, stellt der Deutsche klar. Derzeit führt er die WM mit 20 Punkten Vorsprung an. Mit 7:2 im Quali- und 9:0 im Rennduell hält er Kimi Räikkönen mit mehr als doppelt so viel Punkten klar in Schach.

Fährt Kimi Räikkönen auch noch 2018 für Ferrari?

Deshalb setzt der Ferrari-Präsident den Finnen nun auch unter Druck. "Ich denke, Kimi sollte sich engagierter zeigen. An manchen Tagen kommt er mir wie ein Nachzügler vor.“ Räikkönen, der in jedem Rennen hinter seinem Teamkollegen ins Ziel kam: "Ich will natürlich besser abschneiden, genau wie mein Team. Ich kann aber nur mein Bestes tun. Es ist ja nicht so, als würde ich es nicht versuchen. Leider geht das manchmal nicht problemlos“, so Räikkönen.
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Nach ABMS-Informationen ist Testfahrer und Marchionne-Liebling Antonio Giovinazzi eine ernsthafte aber auch die einzige Gefahr für Räikkönen. Fernando Alonso hat Marchionne indes eine Abfuhr erteilt. Marchionne knallhart: "Alonso hat sich wohl gewünscht zurück zu kommen, aber das beruht nicht auf Gegenseitigkeit. Wir sind an Alonso nicht interessiert."

Autor: ABMS

Fotos: Picture-Alliance

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