Formel 1: Diese Piloten haben die WM-Wende geschafft

Formel 1: Ferrari-Feuerlöscher defekt

— 28.10.2017

Vettel holt sich nassen Hintern

Sebastian Vettel wird im Mexiko-Training am Freitag Vierter. Eine Schrecksekunde erlebt der Deutsche als in seinem Cockpit der Feuerlöscher losgeht.

Von den vielen Ferrari-Pannen der letzten Wochen ist das wohl die kurioseste: Mitten im zweiten Training zum Mexiko GP funkt Sebastian Vettel auf einmal an sein Team, dass er das Gefühl hat, Säure läuft im Cockpit aus. Anschließend nimmt der Heppenheimer Tempo raus und steuert die Box an.

Dort die Auflösung: In Vettels Auto ist der Feuerlöscher losgegangen! „Scheinbar war irgendeine Schraube locker und der Druck findet dann natürlich einen Weg raus“, erklärt Vettel den Vorfall. „Im ersten Moment war es ein bisschen unangenehm, weil ich nicht wusste, was es war. Es hat einfach nur gebrannt, im Nachhinein war es dann sehr kalt“, so Vettel, der schon wieder lachen kann: „Wenigstens gab es etwas Abkühlung.“

Auf der Strecke fehlt Vettel noch etwas zur Spitze

Auf der Strecke steigert sich Vettel von Platz fünf am Vormittag auf Rang vier am Nachmittag - zweieinhalb Zehntel fehlen dem Deutschen auf die Bestzeit von Daniel Ricciardo. „Unser Auto ist gut, aber alles in allem sind die Sessions nicht so glatt verlaufen“, sagt der Deutsche. Neben dem Feuerlöscher-Problem beklagt er auch „viel Verkehr. Vor allem zum Schluss war es nicht einfach, freie Fahrt zu bekommen. Deswegen ist der Longrun noch schwer zu beurteilen.“

Einen Abstecher neben die Straße und ins Gras leistet sich Vettel am Freitag auch: „Die Strecke ist noch sehr rutschig, es wird übers Jahr hier nicht so viel gefahren. Deswegen fehlt der Grip - aber damit hat jeder zu kämpfen.“

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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