Formel 1: Vettels Fahrfehler in der Bildergalerie

Formel 1: Ferrari-Flaggen auf Halbmast

So trauert Vettel um Marchionne

Für Ferrari steht der Ungarn GP ganz im Zeichen des Andenkens an Sergio Marchionne. Sebastian Vettel muss trotzdem den Hockenheim-Patzer ausbügeln.
Die Fahnen am Ferrari-Motorhome im Fahrerlager von Budapest hängen auf Halbmast. Die Scuderia trauert um ihren Präsidenten Sergio Marchionne. Der Italo-Kanadier verstarb am Mittwoch. Offiziell traten nach einer OP Komplikationen auf. Um Marchionne Respekt zu zollen, hat Ferrari alle PR-Termine abgesagt. In Maranello herrscht offizieller Trauertag für den Mann, der 2014 das Zepter bei Ferrari von Luca di Montezemolo übernahm. Heißt auch: Heute werden weder Kimi Räikkönen, der in der offiziellen FIA-PK auftreten sollte, noch Sebastian Vettel sprechen.
Damit gibt es auch keine neuen Aussagen zum Ausrutscher des Heppenheimers ins Kiesbett von Hockenheim. Vettel kam mit schwarzem Trauerflor heute um 12.30 Uhr an die Strecke. Die Besprechungen mit den Ingenieuren finden wie gewohnt statt. Auf seinem Rennoverall und dem Ferrari wird ein schwarzer Streifen an Marchionne erinnern.

Für Vettel und Ferrari ist es keine leichte Zeit

Für den Deutschen gilt es nun den Fehler beim Heimrennen in Hockenheim zu verdauen und Mercedes-Rivale Lewis Hamilton von Wolke sieben zu holen. "Der Erfolg in Hockenheim war extrem wichtig für Lewis und gefährlich für Sebastian", weiß Ex-McLaren-Star David Coulthard (47). "Denn jetzt glaubt er nach einer Phase des Zweifelns wieder an sich."
Es gibt aber auch Experten, die Vettel den Rücken stärken. Ex-Coulthard-Teamkollege Mika Häkkinen zum Beispiel: "Wenn man einen Grand Prix anführt ist man meist auch der erste, der mit den Bedingungen konfrontiert wird", schreibt er in seiner Kolumne für 'Unibet' über Vettels Hockenheim-Aus. "Man ist meist auch der Schnellste und auf sich allein gestellt. Die Gefahr, einen Fehler zu machen, ist da einfach größer."
Aber der Deutsche stecke so einen Rückschlag auch schnell wieder weg. Häkkinen: "Er weiß, dass er ein schnelles Auto und ein konkurrenzfähiges Paket hat. Er hat das Zeug dazu, das Team ist hochmotiviert und sie müssen eigentlich nur solche Fehler vermeiden und die siege einfahren. Ich bin mir sicher, dass sie in Ungarn schon wieder Vollgas geben werden."

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.