Formel-1-Testfahrten in Barcelona

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Formel 1: Ferrari gegen Mercedes

— 22.02.2016

Vettel redet Hamilton-Dauerlauf klein

Lewis Hamiltons Mammut-Programm beim ersten Test in Barcelona besorgt Sebastian Vettel nicht. Doch die Konurrenz weiß um Mercedes' Dominanz.

Trotz Bestzeit am ersten Testtag in Barcelona: Sebastian Vettel (28) wirkte nicht ganz zufrieden. „Der erste Eindruck ist gut und das war heute wichtig“, gab sich der Ferrari-Star zwar optimistisch und beschrieb: „Das Auto fühlt sich schneller an als letztes Jahr und lässt sich flüssig fahren.“ Doch dann räumte er auch ein: „Wir hätten gerne mehr Runden gedreht, aber diese Autos sind eben sehr komplex.“
So lief der erste Testtag in Barcelona: Vettel-Bestzeit & Mercedes-Marathon

Dauerlauf wie Hamilton kann Vettel auch - nur schafft Ferrari auf der Strecke noch nicht die Mercedes-Distanz

In der Tat: Die 155 Runden von Mercedes haben den Heppenheimer (69 Umläufe) zum Nachdenken gebracht. „Klar – wir sind noch nicht da, wo Mercedes ist“, gibt er zu, redet Hamiltons Dauerlauf dann aber doch klein. Vettel: „Das ist kein Grund zur Panik. Im Gegenteil. Wenn was Kleineres ist, schaut man eben genauer nach, weil man nicht riskieren will, dass was Größeres draus wird. Und zwei, drei kleinere Dinge haben uns am Nachmittag aufgehalten.“ Ja, Hamiltons Rundenzahl sei „nicht zu missachten, aber sie ist auch nichts Weltbewegendes.“

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Bei Mercedes strotzt man indes nur so vor Selbstbewusstsein. „Das Auto war bislang großartig“, schwärmt Lewis Hamilton und erklärt, warum die Stuttgarter schon wieder den einen Schritt weiter sind als alle anderen. „Der Schlüssel ist, in der kurzen Testzeit, die uns bleibt, so viele Kilometer wie möglich zu absolvieren und der Anfang lief fantastisch. Das Team hat unglaubliche Arbeit geleistet, damit das Auto so funktionierte und so viele Runden ohne Probleme zurücklegen konnte. Das ist am ersten Tag sehr beeindruckend.“

Hamilton ist vom W07 beeindruckt, Wolff lacht sogar

Noch schlimmer für die Konkurrenz: Mercedes schrieb in seiner Pressemitteilung sogar schon von Setup-Arbeiten. Normal stehen Abstimmungsfahrten erst auf dem Programm der zweiten Testwoche... Und noch ein Indiz für eine neuerliche Silberpfeil-Dominanz: Gerüchte, dass morgen schon ein neuer Frontflügel ans Auto kommt, wollte Sportchef Toto Wolff nicht bestätigen: „Wir haben einige ungewöhnliche Teile in petto“, lächelte der Österreicher verschmitzt, „aber ob die morgen schon ans Auto kommen, weiß ich nicht.“ Die Konkurrenz, insbesondere aber Sebastian Vettel und Ferrari, sind längst gewarnt.
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Auch von Red Bull ist nichts anderes zu hören. Die ersten Hochrechnungen sorgten im Lager der Österreicher für ein lachendes und ein weinendes Auge. Man sei wohl näher dran an Williams und Ferrari, aber eher noch weiter weg von Mercedes als 2015, heißt es.

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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