Vettels Funk-Frust: Von 2009 bis heute

Formel 1: Ferrari-Longrun macht Mut

Vettel rechnet mit Dreikampf in Ungarn

Sebastian Vettel erlebte einen holprigen Start in Ungarn, konnte sich dann aber steigern. Für das Duell mit Red Bull und Mercedes sieht er sich gerüstet.
Kein idealer Auftakt in Ungarn für Sebastian Vettel. Nach Platz sechs am Vormittag konnte sich der Deutsche in der zweiten Session am Freitag aber auf Platz zwei steigern, kam bis 0,183 Sekunden an die Bestzeit von Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo ran.
Die Stärke des Australiers ließ Vettel vermuten, dass es am Sonntag „ein Dreikampf zwischen uns, Mercedes und Red Bull“ wird. Der Deutsche rechnet sich dabei gute Chancen aus. „Wir müssen noch ein bisschen tüfteln und finden, was das Auto braucht. Aber alles in allem haben wir die Grundlage heute gelegt. Unser Longrun war ganz gut und am Nachmittag habe ich mich im Auto auch wohler gefühlt“, so Vettel.

Sebastian Vettel sah bei Ferrari im Training Fortschritt

Den Start des Tages bezeichnete Vettel indes als „kompliziert und durchwachsen. Die Strecke war rutschig, alle haben ein wenig gebraucht, um den Grip zu finden.“ Spätestens als es am Nachmittag wärmer wurde, kam der Ferrari in Fahrt. Ein gutes Zeichen für den Grand Prix am Sonntag? Vettel: „Es ist immer warm in Ungarn, also zwischen 30 und 32 Grad. Die Asphalttemperatur ist in dem Sinne entscheidend.“ Genauso wie die Reifen.
Vor allem im Qualifying am Samstag „muss man dem Reifen über die ganze Runde das Optimum abverlangen“, erklärte Vettel. In Ungarn ist das besonders wichtig. Denn der Heppenheimer weiß: „Man kann hier normalerweise nicht so gut überholen.“ Entsprechend hilfreich wäre die Pole am Samstag. Vettel optimistisch: „Vielleicht war nicht alles richtig, was wir heute versucht haben. Aber zumindest haben wir jetzt eine Richtung für morgen.“

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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