Ferrari

Formel 1 : Ferrari nur dritte Kraft

— 28.05.2016

Vettel fehlte wieder der Grip

Sebastian Vettel startet von Platz vier in den Monaco GP. Ferrari kämpft mit ähnlichen Problemen wie in Barcelona. Strafversetzung für Kimi Räikkönen.

Der Funkspruch musste am Ende weggepiepst werden. "Das Auto wurde immer schlechter", ärgerte sich Sebastian Vettel in seiner Auslaufrunde und fügte ein Schimpfwort an, dass offenbar nicht jugendfrei war. Startplatz vier in Monaco - mehr war für den Ferrari-Star nicht drin.

Vettel nach dem Qualifying in der Teamunterkunft

Zwei Stunden später hatte sich der Heppenheimer wieder gefangen, als er im Ferrari-Motorhome im Hafen von Monaco erklärte: "Wir haben in Q1 gut angefangen und konnten uns dann nicht mehr steigern. Ein besseres Resultat hätte möglich sein sollen." Tatsächlich fuhr der Hesse in Quali-Abschnitt drei nur eine Zehntelsekunde schneller als in Runde eins. Vettel ratlos: "Ich weiß noch nicht warum, hab aber einfach nicht denselben Grip gehabt wie in Q1. Für uns wurde es schlechter, für alle anderen besser."

Auffällig dabei: Fehlenden Grip beklagte der Ferrari-Star auch schon vor zwei Wochen in Barcelona. Trotzdem sieht er keinen Trend.

"Ich würde das nicht so hart sehen", so Vettel. "Natürlich hatten wir in Barcelona ein paar Probleme. Die haben wir zum Teil aber verstanden. Dies ist eine ganz andere Strecke, wir fahren andere Reifen. Die positive Nachricht ist doch, dass das Auto heute morgen sehr schnell war. Die Zeiten waren aber nicht komplett außer Reichweite."
So lief das Qualifying in Monte Carlo: Ricciardo schlägt Mercedes

Allein: Am Ende fehlte Vettel fast eine ganze Sekunde auf seinen ehemaligen Teamkollegen Ricciardo. Noch schlimmer hat es Teamkollege Kimi Räikkönen getroffen.

Kimi Räikkönen traf es am Samstag deutlich härter

Der Finne wurde Sechster, muss aber nach einem außerplanmäßigen Getriebewechsel fünf Startplätze zurück. Er macht die Reifentemperaturen für die Ferrari-Misere verantwortlich. "Wir müssen die Reifen ins richtige Arbeitsfenster bringen, um die bestmögliche Haftung zu haben. Da waren wir ein bisschen am Limit, so dass entweder die Front- oder die Hinterreifen richtig funktionierten.Wenn wir wüssten, wie wir das Problem in den Griff bekommen, würden wir das natürlich tun. Aber derzeit haben wir noch Schwierigkeiten."

Vettel hofft nun auf den Wettergott: "Wenn es regnet, könnte uns das helfen. Wir haben ein großartiges Auto und auch eine großartige Pace. Es kann noch viel passieren bis zur Zielflagge - immerhin sind wir hier in Monaco."

Autor: Bianca Garloff

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