Formel 1: Alle Ferrari-Lackierungen auf dem 2017er Auto

Formel 1: Ferrari optimistisch

Neuer Supermotor für Vettel?

Die ersten Details zum neuen Ferrari-Rennwagen für die Formel-1-Saison 2018 sickern durch. Und die sind vielversprechend.
Gute Nachrichten für Sebastian Vettel! Sein Ferrari-Antrieb – im Vorjahr besonders in der zweiten Saisonhälfte noch mitverantwortlich für diverse technische Defekte – soll 2018 zum Sieggarant werden. Darauf lassen jedenfalls aktuelle Ergebnisse vom Prüfstand schließen. AUTO BILD MOTORSPORT kann Informationen von Motorsport.com bestätigen, wonach der neue Antrieb bislang alle Zuverlässigkeits-Ziele erreicht hat. Und das, obwohl in diesem Jahr nur noch drei Einheiten pro Fahrer straffrei zur Verfügung stehen. Heißt auch: Die Laufleistung der Motoren wurde um 40 Prozent erhöht.

Sebastian Vettel kann für 2018 neue Hoffnungen haben

Nach dem Vizetitel 2017 arbeiten die Italiener auf Hochtouren daran, die Mercedes-Dominanz zu brechen und Vettel erneut eine schnelle rote Göttin zu bauen (Präsentation: 22. Februar). Dazu passt: Auch die Arbeit an einem neuen Zylinderkopf-Konzept soll bereits vielversprechende Früchte tragen. Demnach arbeitet Ferraris neuer Motorchef Corrado Iotti an einer Variante, die die komplizierte aber effiziente Vorkammerzündung noch besser machen und so vor allem Mercedes’ Vorsprung im Qualifying verringern soll.
Allerdings, so ist zu hören, soll der neue Motor nicht mehr mit den Kolben aus einer extrem dünnen und leichten Stahl-Legierung ausgestattet sein. Mit den hochmodernen Teilen aus einem 3D-Drucker wollte Ferrari bereits im Vorjahr Attacke machen auf den überlegenen Antrieb der Silberpfeile, bezahlte aber mit Zuverlässigkeitsproblemen – u.a. in Malaysia und Japan.
Ferraris damaliger Motorchef Lorenzo Sassi war Mitte 2017 zunächst in die Serienabteilung von Fiat-Chrysler abgezogen worden, kündigte dann ganz. Mittlerweile soll er auf dem Weg zu Mercedes sein. Schlecht für Vettel: Dort könnte er zumindest Geheimnisse über Ferraris Arbeitsweise verraten. Ferrari soll im Vorjahr auf rund 930 PS gekommen sein, Mercedes auf fast 950.

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance; Hersteller

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