Die besten Bilder aus Monza

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Formel 1: Ferrari-Podium beim Heimspiel

— 04.09.2016

Vettel: „Einen auf die Mütze gekriegt“

Balsam auf die geschundene Seele der Ferrari-Fans: Sebastian Vettel schaffte es in Monza als Dritter auf das Podium. Trotzdem hat die Scuderia Luft nach oben.

Nico Rosberg sprach Millionen Italienern aus dem Herzen, als er im Raum hinter dem Podium nach Rennende Sebastian Vettel zur Seite nahm und ihm sagte: „Einer der wenigen Tage, wo ich mir gewünscht hätte, dass ihr schneller seid.“ Natürlich verfolgte Rosberg dabei eigennützige Interessen im WM-Kampf mit Lewis Hamilton, hätte die Roten gerne als Puffer zwischen sich und dem Briten gehabt. Doch „dafür hat uns einfach der Speed gefehlt“, meinte Vettel mit Blick auf die unschlagbaren Silberpfeile. Platz drei vor Teamkollege Kimi Räikkönen war am Sonntag in Italien das Maximum, wie er betonte.

Podium! Nur gegen Silber war kein Kraut gewachsen

Immerhin: Fünf Rennen in Folge, seit dem Europa GP in Baku im Juni, war Vettel zuletzt ohne Podium in der Formel 1 geblieben. Pünktlich zum Ferrari-Heimspiel aber schaffte es der Deutsche wieder aufs Treppchen und durfte sich entsprechend von den Tifosi in Monza feiern lassen. Der Freude über die „unglaubliche Unterstützung und Leidenschaft für Ferrari“ stand aber auch der nach wie vor satte Rückstand auf Mercedes gegenüber, der am Sonntag einmal mehr demonstriert wurde. Vettel räumte ein: „Wir haben ein bisschen einen auf die Mütze gekriegt. Besonders hier in Italien tut das natürlich weh.“
So lief das Rennen in Monza: Rosberg gewinnt Italien GP

Einen auf die Mütze bekam der Scuderia-Star auch schon vor dem Rennen – und zwar ausgerechnet vom größten Konkurrenten. Mercedes-Aufsichtsratchef Niki Lauda polterte in der 'Welt am Sonntag', dass Vettel der Rolle „nicht gerecht wird, die er selbst von sich und die Ferrari von ihm erwartet“. Lauda glaubt sogar, dass „Sebastian schwächelt“. Direkt antwortete der Deutsche nicht auf die Kritik, legte aber seine Sichtweise des Langzeitplans Ferrari dar: „Unsere Mission ist ja noch nicht zu Ende, es ist erst der Anfang“, erklärte Vettel und fügte hinzu: „Ich bin sicher: Ferrari kommt zurück!“

Ferrari kam beim Heimspiel auf die Plätze drei und vier

Allein: Sein eigener Boss, Fiat-Präsident Sergio Marchionne, hat die Saison bereits als „fehlerhaft“ abgeschrieben. Nach drei Siegen in Vettels erstem Ferrari-Jahr wartet die Scuderia 2016 noch auf den Premierenerfolg. Vettel betonte hingegen ausdrücklich: „Die Saison ist noch nicht vorbei!“ Hoffnung macht dem Heppenheimer das neue Motor-Upgrade, das in Monza erstmals im Einsatz war und laut Vettel „gut funktionierte“.  Allgemein sieht der Deutsche einen Aufwärtstrend: „Nachdem die es die letzten Rennen bisschen holprig lief, wurde es auch Zeit, dass es wieder bergauf geht.“

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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