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Formel 1: Ferrari schlägt Red Bull

— 12.11.2016

Räikkönen gibt Vettel Zuversicht

Beide Ferrari-Piloten starten in Sao Paulo vor einem Red Bull. Sebastian Vettel aber mal wieder hinter Kimi Räikkönen: Gemischte Gefühle beim Scuderia-Star.

Sebastian Vettel strahlte Zuversicht aus nach dem Qualifying zum Brasilien GP. Weniger wegen seines fünften Platzes als wegen der dritten Startposition von Teamkollege Kimi Räikkönen. „Der wäre auch für mich dringewesen, beziehungsweise die zweite Reihe für uns beide“, erklärte Vettel, der wie schon an den letzten Rennwochenenden in der Startaufstellung hinter seinem Stallgefährten landete.
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Sebastian Vettel mit dem ein oder anderen Verbremser

Dafür suchte Vettel keine Ausreden, wie etwa die Bremsprobleme kurz vor dem Qualifying. Diese habe man rechtzeitig behoben, erklärte der Deutsche und gab ehrlich zu: „Heute lag es an mir, mehr aus dem Auto rauszuholen.“ Doch seine letzte Runde in Q3 passte nicht ganz. „An manchen Stellen war ich zu forsch, an anderen auf der Runde dann zu konservativ“, haderte Vettel.

Was aber dennoch blieb, war der gute Gesamteindruck, den Ferrari am Samstag abgab – nach einem zeitentechnisch eher durchwachsenen Freitag. „Heute war eindeutig der bessere Tag. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir samstags zuletzt immer schwächer waren, ist das positiv für morgen.“ Denn zumindest im Kampf mit Red Bull rechnet sich Vettel gute Karten aus. „Es wird wie heute auch knapp sein zwischen uns. Aber ich glaube, wir können vor ihnen landen.“
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Kimi Räikkönen durfte mit zur Top-3-Presserunde

Der Grund: „Wir waren auf dem Longrun gut dabei, sind für das Rennen in starker Verfassung – bei allen Bedingungen.“ Nur ob die Scuderia Mercedes angreifen kann, das wagt Vettel zu bezweifeln. „Sie sahen schon sehr schnell aus“, gibt der Heppenheimer zu bedenken.

Erster Silberpfeil-Verfolger ist am Start aber sowieso Teamkollege Räikkönen, der direkt hinter Hamilton und Rosberg losfährt – und sich darüber mächtig wunderte! „Ich habe schon das ganze Wochenende über Schwierigkeiten, gerade im Mittelsektor. Auch meine letzte schnelle Runde war meiner Meinung nach allenfalls Durchschnitt“, sagte Räikkönen und staunte beim Blick auf den Zeitenmonitor nicht schlecht: „Trotzdem war sie gut genug für P3...“ So eine positive Überraschung wünscht sich Ferrari nun auch für das Rennen.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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