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Formel 1: Ferrari-Star holt 50. Pole

Vettel explodiert „vor Freude“

Sebastian Vettel schnappt sich in Mexiko seine 50. Pole in der Formel 1 - und überrascht sich damit selbst. Lob gibt es von Teamchef Maurizio Arrivabene.
Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene kann endlich mal wieder lachen. „Seb hat all seine Klasse gezeigt, er ist wundervoll“, lobt der Italiener nach Sebastian Vettels Wunderrunde im Qualifying zum Großen Preis von Mexiko. Es ist Vettels vierte Pole-Position in diesem Jahr und vielleicht die wichtigste. Rund eine halbe Sekunde hat der Deutsche seinem WM-Rivalen Lewis Hamilton abgenommen, eine Zehntelsekunde liegt er am Ende vor Max Verstappen.

Sebastian Vettel mit Teamchef Maurizio Arrivabene

Wichtiger noch: Indem er dem 20 Jahre alten Holländer in letzter Sekunde noch den ersten Startplatz abluchst, rettet er auch seinen eigenen Rekord als jüngster Pole-Setter aller Zeiten (23 Jahre in Monza 2008). Gleichzeitig holt er selbst seine insgesamt 50. Pole.
„50 ist eine große Zahl“, sagt er. „Ich weiß gar nicht so recht, was ich dazu sagen soll. Ich hatte vor dem Training gar nicht mehr daran gedacht. Ich war ganz auf unseren Job konzentriert. Dass sich die Arbeit so ausbezahlt hat, das finde ich im Moment wichtiger als die 50. Aber klar, ist das eine schöne Zahl.“
Jetzt geht der Heppenheimer voll auf Angriff, muss er doch zumindest jedes der letzten drei Rennen gewinnen, um noch eine WM-Chance gegen den mit 66 Punkten führenden Lewis Hamilton zu haben. Vettel: „Wir können kein anderes Ziel haben, als das Rennen hier zu gewinnen. Wir machen morgen unser Ding. Es bringt nichts, darauf zu achten, wo sich Lewis befindet. Wo er ins Ziel kommt, das hängt von ihm selber ab.“

Vettel will auch am Sonntag vor Mercedes liegen

Die Pole hat Vettel indes selbst ein wenig überrascht: „Max mit einer Zeit, die vier Zehntel besser war als unsere Rundenzeiten. Ich dachte - uff, woher kommt das denn jetzt?“, verrät er. „Aber dann konnte ich eine fast fehlerfreie Runde fahren, und zum Glück reichte es. Gestern explodierte der Feuerlöscher im Auto, heute explodierte der Fahrer - vor Freude!“
Dabei sah es gestern noch gar nicht danach aus, dass Ferrari so stark sein würde. Vettel: „Unser Freitag war nicht so gut gewesen. Wir haben dann ziemlich umgebaut, alle Änderungen gehen in die richtige Richtung. Ich wusste aber - ich muss alles rausholen, um Max und Lewis hinter mir zu halten.“

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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