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Formel 1: Ferrari-Updates greifen

— 11.06.2016

Mehr Traktion für Vettel

Sebastian Vettel will beim Kanada GP den Anschluss an Red Bull und Mercedes schaffen. Eine neue Hinterradaufhängung soll dem Ferrari-Star dabei helfen.

Im Kampf um Platz zwei hinter Mercedes gibt Ferrari Gas. Die Scuderia brachte zwei wichtige Updates nach Montreal. Und beide scheinen zu funktionieren. Vettel: "Alle Teile, die wir gebracht haben, bringen die erwarteten Fortschritte. Das sind gute Neuigkeiten."
So lief der Freitag in Kanada: Suche nach dem Mercedes-Jäger

Erstens: der neue Turbolader, der insbesondere im Bereich des Kompressors verbessert wurde. Er soll mehr Ladedruck ermöglichen, ohne dass der Wäremaschine MGU-H Auspuffabgase verloren gehen. Die Folge: Ferrari kann mehr Energie speichern und im Idealfall in jeder Runde 100 Prozent der erlaubten elektrischen Energie ins System einspeisen. Das war bislang nur auf kurzen Strecken wie Monaco möglich.

Bringt Ferrari die Power in Montreal auf die Straße?

Die zweite Verbesserung bezieht sich auf den Bereich der Hinterradaufhängung. Dort wurde die Verbindung zwischen Querlenker und Radträger modifiziert (grüner Pfeil). Zudem haben die Ingenieure an der Basis der Zugstrebenaufhängung (gelber Pfeil) gearbeitet. Die Folge: Das Heck des Autos wird steifer. Ein verändertes Hydraulikelement (roter Pfeil) soll das Hinterteil darüber hinaus weniger sensibel auf Richtungsänderungen reagieren lassen. Insgesamt will Ferrari so die Traktion verbessern - bislang eine der größten Schwächen des SF16-H, und eine große Stärke des Red Bull.

Der Kanada GP wird zum Schicksalsrennen für die Scuderia. Die Roten müssen ab sofort beweisen, dass ihre Updates auch in Qualifying und Rennen die gewünschten Fortschritte erzielen. Und sie müssen endlich mal wieder ein reibungsloses Wochenende hinlegen. Dagegen spricht, dass Kimi Räikkönen gestern alles andere als zufrieden war. "Wir hatten Schwierigkeiten, dem Auto einen Sinn zu verleihen", klagte der Finne. "Wir wollten das Handling des Autos verbessern, haben das aber nicht geschafft."

Dazu kommt, dass Red Bull nach einem schwächeren freien Training gestern heute wieder zu alter Stärke auflaufen könnte. Wie Nico Rosberg verriet, ist das ehemalige Weltmeisterteam am Freitag noch nicht mit voller Power gefahren.

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Paolo Filisetti / Picture-Alliance

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