Die besten Bilder aus Mexiko

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Formel 1: Ferrari USA GP

— 29.10.2016

Vettel sauer auf Ferrari

Nur Platz sieben im Qualifying von Mexiko für Sebastian Vettel. Mit Ferrari hat der Deutsche Ärger am Funk. Von der Konkurrenz gibt es nur noch Spott.

Sebastian Vettel und Ferrari sind nach dem Qualifying in Mexiko wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen: nur Platz sechs für den Deutschen, 0,6 Sekunden hinter Spitzenreiter Lewis Hamilton und sogar einen Rang schlechter als Teamkollege Kimi Räikkönen. Damit führt Vettel im teaminternen Qualifikationsduell nur noch mit 10:9.
Trompeten-Duell in Mexiko: Vettel vs. Räikkönen

„Wir waren einfach nicht schnell genug“, sagte Vettel enttäuscht. „Wir hatten Probleme mit den superweichen Reifen. Auf der weichen Mischung lief es sehr gut, wir waren damit sogar schneller als auf den superweichen. Das ist bitter, denn ich denke, das Auto ist viel besser als Platz sechs oder sieben.“ Vettel: „Das ganze Wochenende war bis zum Qualifying sehr positiv. Das Auto hätte die erste Reihe verdient gehabt, nicht nur optimistisch sondern realistisch! Dann ist aber etwas nicht in unsere Richtung gelaufen.“
So lief das Qualifying in Mexiko: Hamilton holt die Pole

Vor Mercedes kann Vettel nur im Training fahren

Zum schlechten Startplatz kommt auch noch Ärger mit dem Team. Vettel hatte Mercedes-Star Lewis Hamilton im Stadion blockiert. Mercedes-F1-Aufsichtsrat Niki Lauda verrät bei Sky: „Er hat anschließend in sein Radio gebrüllt, ob seine Box schläft!“ Vettels Wortwahl war am Funk indes etwas gemäßigter: „Ihr habt mir das nicht gesagt“, so der Vorwurf an seine Ferrari-Crew. Später gab Vettel zu: „Ja, ich war im Weg, aber ich hatte ja auch keine Ahnung, dass er am Kommen war. Mir wurde das zu spät mitgeteilt.“
Schlamperei-, Start- und Strategiefehler: Vettels Pannen mit Ferrari

Die Stimmung bei Ferrari bleibt angespannt. Doch für einen Teamwechsel fehlen Vettel die Optionen. Selbst eine Rückkehr zu Red Bull scheint unmöglich. Teamchef Christian Horner zu Sky England: „Wir haben unsere Fahrer für mehrere Jahre an uns gebunden, deshalb ist bei uns kein Platz für Sebastian.“

Gegner spotten über Ferrari

Das Duell mit Alonso ging abseits der Strecke weiter

Mittlerweile macht sich sogar die Konkurrenz über die Situation der Scuderia lustig. Red-Bull-Star Daniel Ricciardo zu Reportern über seinen eigenen vierten Platz: „Wenn ich heute schon so unzufrieden mit meiner Balance war, und sie war wirklich schrecklich, bin ich mal gespannt, was euch die Ferrari-Piloten gleich erzählen.“

Ex-Ferrari-Pilot Fernando Alonso, der sich am Freitag wegen eines Blockademanövers von Vettel als Idiot beschimpfen lassen musste, hat nur noch Mitleid: „Das ist keine große Sache für mich. Seb durchlebt eine sehr frustrierende Phase, für sich selbst, aber auch für Ferrari. Also muss man ihm vergeben!“

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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