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Formel 1: Ferrari verlängert Vertrag

— 08.07.2016

Räikkönen bleibt Vettel-Kollege

Kimi Räikkönen bleibt der Formel 1 und Ferrari auch 2017 erhalten. Damit fährt Sebastian Vettel weiter neben seinem Wunsch-Teamkollegen bei den Roten.

Ohne viel Brimborium hat Ferrari heute früh kurz vor neun Uhr die Vertragsverlängerung mit Kimi Räikkönen bekannt gegeben. Die technische und fahrerische Zusammenarbeit werde bis Ende 2017 weitergeführt, heißt es in der Mitteilung. Auch im kommenden Jahr bilden Räikkönen und Sebastian Vettel damit die Ferrari-Fahrerpaarung.

Damit beendet Ferrari auch und vor allem die Spekulationen um einen möglichen Nachfolger des Finnen an der Seite des deutschen Vierfachweltmeisters. Force India-Pilot Sergio Perez hatte sich zuletzt ins Gespräch gebracht. Sogar Gerüchte um einen Wechsel von Lewis Hamilton zur Scuderia fanden ihren Weg in die Gazetten. 

Alternativen gab es nicht wirklich: Red Bull hat Carlos Sainz langfristig an Toro Rosso gebunden. Sogar Haas verlängerte vorzeitig den Vertrag mit Romain Grosjean. Der Franzose hätte deshalb Ablöse gekostet.

Rote Konstanz: Vettel fährt weiter neben Räikkönen

Die kurze und knappe Mitteilung bringt nun Ruhe ins Ferrari-Team. Ruhe, die Ferrari dringend braucht. Denn Anspruch und Wirklichkeit klaffen weiter auseinander. Ferrari ist aktuell nicht mehr als zweite Kraft in der Formel 1 – je nach Streckencharakteristik muss sich das Team sogar gegen Red Bull und Force India zur Wehr setzen. Zuletzt in Spielberg platzte bei Sebastian Vettel auch noch ein Hinterreifen. Der Heppenheimer war anschließend sauer und kurzsilbig wie lange nicht.

„Ich habe das Gefühl, Seb wirkt gestresst und nicht wirklich locker“, hat Red Bull-Teamchef Christian Horner in der heute erscheinenden AUTO BILD MOTORSPORT beobachtet.  Der ehemalige Vettel-Boss weiter: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass er sich wohlfühlen muss im Team, um Leistung zu bringen. Als er noch bei uns war, haben wir ihn immer beschützt. Ich bin mir nicht sicher, ob der Druck von Marchionne (Ferrari-Präsident; d. Red.) ihm gefällt.“

Teamchef Arrivabene und seine beiden Weltmeister

Der Brite geht noch weiter: „Ich kann mir vorstellen, dass er 2018 zu Mercedes wechselt, wenn es nicht endlich vorwärtsgeht bei Ferrari.“

Sebastian Vettel selbst zeigt indes keine Anzeichen das Projekt Ferrari erfolglos zu beenden. Nach Informationen von AUTO BILD MOTORSPORT denkt er längst darüber nach seinen Ende 2017 auslaufenden Vertrag mit der Scuderia um mindestens zwei weitere Jahre zu verlängern.

„Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen“, sagte er gestern in Silverstone. „Aber wir sind auf dem richtigen Weg. Mein Ziel war es immer Ferrari zurück an die Spitze zu führen. Daran hat sich nichts geändert. Es ist ein großes und ehrgeiziges Ziel, dass ich so schnell wie möglich erreichen will. Und ich bin überzeugt, dass wir das schaffen, denn der Fortschritt, den wir in den letzten anderthalb Jahren gemacht haben, war phänomenal.“

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance / Twitter

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