Die besten Bilder aus Mexiko

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Formel 1: Ferrari vs. Mercedes vs. Red Bull

— 29.10.2017

Mexiko ist Spiegelbild für 2018

Was braut sich da zusammen in Mexiko? Ferrari vs. Mercedes vs. Red Bull - ein Kampf im Zehntelbereich. Und ein Fingerzeig für die Saison 2018?

Ferrari-Star Sebastian Vettel auf Pole-Position vor Red Bull-Youngster Max Verstappen und Fast-Vierfachweltmeister Lewis Hamilton. Drei Fahrer auf Augenhöhe, drei Teams im Kampf um den Sieg. In das Duell Ferrari gegen Mercedes mischt sich immer öfter auch Red Bull ein. Der Große Preis von Mexiko könnte dabei zum Spiegelbild für die kommende Saison werden.

Das Erstarken von Red Bull mit seinem Ausnahmetalent Verstappen verstärkt die Hoffnung für 2018 auf einen Dreikampf, mit dem das Produkt Formel 1 sportlich noch einmal aufgewertet würde. „Für die Wertigkeit des Sports wäre das sicher gut“, sagt Mercedes-Teamchef Toto Wolff. „Was wir in den letzten Jahren hatten, war ja eher ungewöhnlich. Nicht der normal day.“

Red Bull könnte die Formel 1 zum Dreikampf machen

Seit 2010 hat stets ein Team die WM mehr oder weniger klar beherrscht. Bis 2013 waren das Red Bull und Vettel, die viermal nacheinander die Konstrukteurs- und Fahrer-Titel holten. Seit 2014 bestimmt Mercedes das Geschehen vor allem dank Hamilton.

Die Zeit der Alleinherrschaften aber scheint vorbei. 2017 schon konnte die Scuderia Mercedes ernsthaft fordern. Das Duell zwischen Hamilton und Vettel hat die Quoten wieder steigen lassen. Den Titel verliert Vettel nicht wegen Mercedes' Stärke, sondern Ferraris eigenen Schwächen.

„Wir wollen das Drama. Wir hätten gerne mehr davon. Das macht den Sport in seinem Innersten aus“, hat Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey jüngst geäußert. Zwei Mehrfach-Weltmeister und ein 20 Jahre altes Übertalent als neuer Herausforderer - eine bessere Besetzung für Dramen könnte es für 2018 kaum geben.

Red Bulls Christian Horner mit F1-Boss Chase Carey

Vettel hat den Titelangriff für nächstes Jahr schon mal angekündigt. „Ich glaube, wir kennen unsere Schwächen“, sagt der 30-Jährige. „Einige Dinge können schnell passieren, einige Dinge werden einige Zeit in Anspruch nehmen, aber wenn wir diese Dinge in Ordnung bringen, denke ich, dass wir am Ende ein viel stärkeres Team sein werden.“

Auch Red Bull setzt voll auf 2018. Das Team fährt das letzte Jahr mit Renault-Motoren und sucht bereits nach einem neuen Partner - als Titelkandidat fiele das sicher leichter. „Wir haben endlich ein siegfähiges Auto“, so Teamchef Christian Horner nach dem holprigen Start in die Saison. In Verstappen glaubt er, den Fahrer der Zukunft bis 2020 unter Vertrag zu haben. „Max ist in einem Alter, in dem es nicht um das große Geld geht, sondern um Erfolg. Er hat miterlebt, wie hart wir daran arbeiten, um wieder WM-titelfähig zu werden.“

Und Mercedes? Der Rennstall hat seine Stärke in diesem Jahr wieder bewiesen und als erstes Team nach einer umfassenden Regeländerung seinen Konstrukteurs-Titel erfolgreich verteidigt. Und dazu haben sie noch einen Jahrhundertfahrer Hamilton, der von sich behauptet: „Ich genieße das Rennfahren mehr als je zuvor.“

Autoren: Bianca Garloff, dpa

Fotos: Picture-Alliance

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