Vergleich: Formel 1 2017 vs. 2016

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Formel 1: Ferrari weiter stark

— 08.04.2017

Ferraris Dämpfer-Geheimnis

Die Technik-Tricks der Teams im Detail. Experte Paolo Filisetti erklärt für ABMS die Innovationen. Neu: Das Aufhängungssystem am 2017er Ferrari.

Sebastian Vettel wieder auf Rang zwei - nur knapp hinter Mercedes. Das Qualifying in China sah die Fortsetzung eines Trends, der da heißt: Die Scuderia kann Mercedes 2017 wirklich herausfordern. Eines ihrer Geheimnisse hat unser Zeichner Paolo Filisetti während des freien Trainings entdeckt: die Anordnung des vorderen Aufhängungssystems.

Erkenntnis eins: Das Feder-Dämpfer-System liegt oberhalb der Chassisröhre und ermöglicht so schnelle und einfache Abstimmungsänderungen.

Erkenntnis zwei: Die Aufhängung sieht nur auf den ersten Blick klassisch aus. Stabilisator (1) und Federn (2) sind zwar normal angeordnet, die Dämpfer darunter formen allerdings ein V und treffen sich so in einem Punkt. Das ganze System wird vom dritten, dem hydraulischen Dämpfer (3) dominiert, der Roll- und Nickbewegungen des Autos verringern und stabilisieren soll. Das System ähnelt weder dem Layout von Mercedes noch dem von Red Bull, scheint aber effizienter zu funktionieren.

Gut zu erkennen war indes auch der S-Schacht, der verwirbelte Luft von der Unterseite des Chassis nach oben transportiert und so den Luftstrom beruhig beziehungsweise den Abtrieb unterhalb des vorderen Unterbodens erhöht. Seine Anordnung mit zwei Schächten ähnelt der von Mercedes aus dem Vorjahr.
Fotos: Paolo Filisetti

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