Vettel

Formel 1: Ferraris Reifenschaden

— 07.07.2016

Trümmerteil Schuld an Vettel-Ausfall

Ein Reifenschaden beendete Sebastian Vettels Rennen beim Österreich GP 2016 vorzeitig. Pirelli sieht die Schuld für den Platzer jedoch nicht bei sich.

Nach dem spektakulären Reifenplatzer an Sebastian Vettels Ferrari in Österreich hat Hersteller Pirelli die Schuld an dem Unfall zurückgewiesen. Eine Untersuchung des zerstörten Reifens habe keinerlei Material-Ermüdung oder strukturelles Versagen gezeigt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
Reifenplatzer am Ferrari: Alles zum Vettel-Frust

Pirelli-Chef Paul Hembery hat eine einfache Erklärung

"Also ist das Problem offenbar von einem Trümmerteil verursacht worden, das zum Reifenschaden geführt hat", hieß es weiter. Vettel hatte beim Rennen in Spielberg am vergangenen Sonntag seinen Reifenwechsel lange hinausgezögert, in der 27. Runde war der rechte Hinterreifen bei hohem Tempo explodiert. Der viermalige Formel-1-Weltmeister hatte einen schweren Unfall vermeiden können.

Später aber gab Vettel zum wiederholten seinen Ärger über die Einheitsreifen von Pirelli zu verstehen. Die gewagte Strategie von Ferrari habe nichts mit dem Reifenschaden zu tun gehabt, versicherten Vettel und der Rennstall.

Autor: dpa

Fotos: Getty Images

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