Formel 1: Die Technik-Tricks der F1-Autos 2018

Formel 1: Force India vor Verkauf?

Deutscher Unternehmer wartet auf Geld

Force India steht offenbar kurz vor der Pleite und könnte bald übernommen werden. Geht das Team vorher aber insolvent, könnte auch ein deutscher Unternehmer ohne sein Geld dastehen.
Mit Platz sechs in der WM ist Force India derzeit Best of the Rest hinter McLaren-Renault, in Baku stand Sergio Perez sogar wieder auf dem Podium. Doch das Team des indischen Milliardärs Vijay Mallya feiert derzeit nur auf der Strecke Erfolge. 
Finanziell steht Force India am Abgrund und zum Verkauf. 200 Millionen Euro will der Inder haben. "Ein Witz bei all den Schulden", erzählen Insider im Fahrerlager. Interessenten sind nach Informationen von AUTO BILD MOTORSPORT u.a. Hauptsponsor BWT und Mercedes. Mercedes will endlich auch ein Satellitenteam haben, denn Ferrari hat mit Sauber und Haas schon zwei, Red Bull hat Juniorteam Toro Rosso.  
Dazu passt: Bereits in Monaco musste Esteban Ocon dem auf einer anderen Strategie hinterherfahrenden Lewis Hamilton brav Platz machen. Den Platztausch gab Mercedes-Sportchef Toto Wolff sogar zu.
Das Problem: Die vielen Gläubiger könnten leer ausgehen, wenn Force India Pleite geht, und dann erst zum Nulltarif quasi übernommen wird. Auch ein Deutscher wäre davon betroffen. Franz Hilmer aus dem bayrischen Niederwinkling bei Straubing. Mit seiner Formtech GmbH beliefert der ehemalige GP2-Rennstallbesitzer unter anderem Force India mit Fahrzeugteilen im Bereich der Mechanik. Mittlerweile hat Force India Schulden in Höhe von 3,2 Millionen Euro bei Hilmer. Dadurch ist sogar dessen Existenz bedroht. Eine kurzfristige Lösung scheint nicht in Sicht.

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Hersteller

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Gebrauchtwagen