Mercedes

Formel 1: Freud und Leid bei Mercedes

— 14.04.2016

Rückschlag für Hamilton nach Strafe

In China will Lewis Hamilton seine Aufholjagd auf Nico Rosberg starten. Doch während der Deutsche auf Rekordkurs ist, muss der Brite sein Getriebe wechseln.

Die Vorentscheidung beim China Grand Prix könnte bereits am Donnerstag gefallen sein. Weltmeister Lewis Hamilton muss vor dem dritten Saisonrennen in Shanghai einen herben Rückschlag verkraften! Der Brite erhält wegen eines Getriebewechsels an seinem Mercedes für das Rennen am Sonntag eine Strafversetzung um fünf Plätze in der Startaufstellung.

Rückschlag für Hamilton: Der Brite muss nach hinten

Wie ein Teamsprecher bestätigte, wurde nach dem letzten Rennen in Bahrain ein Schaden am W07 von Hamilton festgestellt. Trotz seiner zweiten Pole-Position in Folge, hatte Hamilton in der Wüste nicht gewinnen können - nach einer Startkollision mit Valtteri Bottas wurde er Dritter. Im Reich der Mitte dürfte sein Rennen nun kaum einfacher werden. "Dieses Wochenende wird hart", erklärte Hamilton in einer ersten Reaktion. Trotz der Fünf-Plätze-Strafe, geht er aber motiviert in das Rennwochenende. "Und ich bin zuversichtlich, dass wir Boden gutmachen."
Rosberg gegen Hamilton: Bei Mercedes geht das Team vor

Noch vor dem Rennwochenende hatte Hamilton sich selbstbewusst gezeigt: "Ich selbst befinde mich psychisch in der besten Verfassung, in der ich jemals gewesen bin." Unter dem erhöhten Druck muss der Titelverteidiger nun auf der Strecke Taten folgen lassen. 17 Punkte Rückstand auf Teamkollege Nico Rosberg hat er schon. Immerhin: Der Kurs in Shanghai liegt Hamilton, in den beiden Vorjahren gewann der Brite dort jeweils von der Pole-Position. Auch ist Hamilton mit vier Siegen in China der Rekordmann.

Nico Rosberg gewann die ersten beiden Rennen 2016

Allein: In Sachen Rekordjagd steht ihm Rivale Rosberg derzeit in nichts nach. Der Deutsche hat saisonübergreifend die letzten fünf Rennen gewonnen. Gelingt ihm in China nun der sechste Streich, übernimmt er allerdings eine ungeliebte Bestmarke. Mit dann 17 Grand-Prix-Erfolge wäre Rosberg der Fahrer mit den meisten Siegen ohne WM-Titel in der Geschichte der Formel 1. Derzeit teilt er sich die zweifelhafte Ehre noch mit dem Briten Sir Stirling Moss. Was Rosberg bei einem Sieg am Sonntag aber trösten sollte: Immer wenn ein Fahrer die ersten drei Rennen einer Saison gewonnen hat, holte er am Ende auch den Titel...
Gespräch der anderen Art: Hamilton im stummen Interview

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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