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Formel 1: Frust bei Ferrari

— 03.07.2016

Vettel platzt der Reifen

Sebastian Vettel platzte beim Österreich GP in Spielberg erst der Reifen, dann der Kragen: Der Deutsche verließ nach seinem Aus stinksauer die Strecke.

Bitterer hätte sein Geburtstag für Sebastian Vettel am Sonntag nicht enden können: In Führung liegend platzte dem Deutschen auf der Start- und Zielgeraden in Spielberg der Reifen. Das spektakuläre Aus für den Ferrari-Piloten beim Österreich GP. „Jeder hat ja gesehen, was passiert ist. Es gab keine Anzeichen, alles war so wie in den Runden vorher. Sonst wären wir an die Box gefahren“, sagte Vettel mit verärgerter Miene nach seinem Reifenplatzer.

Nach dem Reifenschaden war für Vettel früh Schluss

Der Frust und Ärger war Vettel an seinem 29. Geburtstag anzusehen. Das Wochenende in der Steiermark hatte für den Heppenheimer schon mit einer denkbar schlechten Nachricht begonnen: Wegen eines unplanmäßigen Getriebewechsels war er in der Startaufstellung um fünf Positionen strafversetzt worden. Statt seinem Qualifikations-Ergebnis gemäß von Platz vier aus loszufahren, musste er von Rang neun starten. Doch ein guter Start und nach Reifenwechseln seiner Konkurrenten rückte er bis zu seinem Aus ganz nach vorne – und schien auf der richtigen Strategie zu sein.

„Wir haben gesehen, dass die Reifen gut halten. Deshalb haben wir versucht, so lange wie möglich draußen zu bleiben und unser Rennen so zu gestalten“, verteidigte Vettel die strategisch riskante Entscheidung vom Ferrari-Kommandostand. Ein ähnliches Schicksal wie am Sonntag ereilte den Heppenheimer auch schon letzte Saison in Spa, als Ferrari zu lange auf einem Reifensatz blieb – und Vettel schlussendlich das Gummi in Fetzen um die Ohren flog. „Warum es hier passiert, ist ein komplettes Fragezeichen“, so Vettel am Sonntag.

Frust in Spielberg: Vettels Renner endete am Hänger

Wie schon damals in Belgien machte der Deutsche erneut keinen Hehl aus seinem Groll gegenüber der Reifenqualität. „Ich glaube nicht, dass unsere Strategie zu aggressiv war, denn viele andere Leute sind auf den gleichen Reifen länger als wir gefahren“, sagte Vettel, ehe er die Strecke vorzeitig verließ. Weitere Nachfragen von Reportern blockte er ab: „Ich habe doch schon alles dazu gesagt“, raunzte der vierfache Weltmeister und brauste davon.

Kritik gab es unterdessen von RTL-Experte Christian Danner. „Pirelli kann nichts dafür, wenn man zu lange mit den Reifen fährt“, erklärte der deutsche Ex-Formel-1-Fahrer. Für Vettel und Ferrari war der dritte Ausfall in diesem Jahr ein weiterer Rückschlag bei der Jagd auf Mercedes. Noch immer ist die Scuderia 2016 sieglos. 2015 hatte Vettel immerhin noch drei Rennen gewonnen. Zwar betont der Deutsche fortlaufend, dass er Ferrari in diesem Jahr auf dem richtigen Weg sieht. Der Beweis dafür in Form eines Spitzenresultats auf der Strecke steht nach neun von 21 Saisonrennen aber weiter aus.
Fotos: Picture-Alliance

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