Rosberg

Formel 1: Fußball bei Mercedes

— 05.07.2014

Attentat auf Rosberg

Während Mercedes-Pilot Nico Rosberg den Sieg der Deutschen gegen Frankreich bejubelte, betätigte sich sein Boss Niki Lauda in Silverstone als Friedensstifter.

Deutschland gegen Frankreich: Das Spiel der Deutschen guckte das Formel-1-Fahrerlager in Silverstone bei Mercedes. Nico Rosberg kam 20 Minuten zu spät vom Fahrerbriefing, machte es sich dann aber inmitten der Journalisten gemütlich. Kurze Zeit später: Attentat von Lotus-Pilot Romain Grosjean! Der Franzose kam mit Frankreich-Flagge und legte diese Rosberg – der sich gerade demonstrativ weggedreht hatte – um die Schulter.

Lauda lockt Marko

Während Rosberg (vorne) gespannt das Spiel verfolgt, haben Marko & Lauda im Hintergrund Spaß

Den Handshake gab’s dann doch noch. Grosjean ist eigentlich gar kein Fußball-Fan. Einen Tipp wollte er vorher nicht abgeben. Grosjean zu AUTO BILD MOTORSPORT: „Fragt mich lieber nach Rugby!“ In der zweiten Halbzeit wurde Mercedes-Aufsichtsrat Niki Lauda dann zum Friedensstifter. Erst lockte er Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko ins Hauptquartier des Feindes, dann setzte er ihm auch noch eine Deutschland-Mütze auf.

Gute Laune bei Wolff

Nach dem Kapperl-Tausch holte Lauda Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff aus seinem Büro und platzierte ihn neben Marko. Ein historisches Bild! Denn Wolff und Marko haben seit der „Brausehersteller-Affäre“ vor genau einem Jahr kein Wort mehr miteinander gesprochen.

Rosberg will nachlegen

Wolff (re.) zeigt es an: Zwischen ihm und Marko (li.) herrscht beim Fußball Frieden

Dass Fußball selbst Feinde zusammenbringt zeigte Wolffs Geste in die ABMS-Kamera: Der Österreicher formte seine Finger zum Peace-Zeichen. Lauda später zu AUTO BILD MOTORSPORT: „Jetzt habe ich ja wohl den Friedensnobelpreis verdient!“ Nach dem Schlusspfiff und dem 1:0-Endstand für Deutschland jubelte Nico Rosberg: „Der erste Sieg an diesem Wochenende. Jetzt muss ich nachlegen...“ Fortsetzung folgt.

Autor: Bianca Garloff

Fotos: ABMS

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