Formel 1: Alle Red Bull Formel 1 Renner

Formel 1: Gasly steigt auf

Gasly wird Red-Bull-Pilot

Pierre Gasly wird befördert und wechselt 2019 von Toro Rosso zu Red Bull. Wer ist der Franzose? AUTO BILD MOTORSPORT stellt den 22-Jährigen vor.
Der Bulle ist aus dem Sack: Pierre Gasly wird 2019 der zehnte Fahrer in der Geschichte des Red-Bull-Teams. Der 22-jährige Franzose ersetzt den Australier Daniel Ricciardo, der zu Renault wechselt, und wird damit neuer Teamkollege des Niederländers Max Verstappen.
Teamchef Christian Horner: „Gaslys herausragende Leistung in diesem Jahr in seiner ersten vollen Formel-1-Saison hat seine Reputation als einer der aufregendsten jungen Rennfahrern im Motorsport gestärkt und wir freuen uns, dass er 2019 seinen Speed, seine Fähigkeiten und seine Einstellung mit zu Red Bull bringt.“
Pierre Gasly freut sich ebenfalls über die Beförderung von Toro Rosso zu Red Bull: „Red Bull kämpft seit Jahren um Meisterschaften und Rennsiege – genau das will ich auch machen.“

Das neue Red-Bull-Duo: Gasly und Verstappen

Gasly ist kein wilder Draufgänger wie Verstappen, kein immer lachender Frauenschwarm wie Ricciardo, sondern eher ruhig, zurückhaltend, fast schüchtern. Aber schnell: 2018 konnte er im Toro-Rosso-Honda schon mehrere Highlights setzen, Rang vier in Bahrain, Platz sechs in Ungarn, Rang sieben in Monaco.
Vor 22 Jahren wurde Gasly in Rouen geboren. Die Stadt in der Normandie war einst Austragungsort des Frankreich-GP, 1968 gewann Jacky Ickx im Ferrari die bis heute letzte Ausgabe. Gasly ist seit Malaysia 2017 in der Formel 1, fuhr seither 17 Grands Prix und sammelte 26 Punkte. Zuvor war er jahrelang in diversen Formelserien unterwegs. Sein bisher größter Erfolg war der Formel-2-Titel 2016.
Mit der Beförderung zu Red Bull wird bei Toro Rosso 2018 mindestens ein Cockpit frei. Brendon Hartley soll laut Informationen von AUTO BILD MOTORSPORT an Bord bleiben. Weil Red-Bull-Junior Dan Ticktum wohl nur schwerlich in den Genuss des Formel-1-Führerscheins, der Superlizenz, kommen wird, könnte sich Toro Rosso entweder an externen Fahrern wie Lando Norris bedienen. Oder aber wie im Fall Hartley an frühere Piloten. Jean-Eric Vergne bestätigte den Kontakt mit einem Formel-1-Team, auch Sébastien Buemi wurde zuletzt in den Medien als potenzieller Gasly-Nachfolger gehandelt.

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Autor: Michael Zeitler

Fotos: Red Bull Content Pool

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