Formel 1: Die besten Bilder vom Spanien GP

Formel 1: Gegner staunen über Ferrari

Vettel: „Updates halten ihr Versprechen“

Sebastian Vettels Ferrari zieht in Barcelona die Blicke auf sich - was der Deutsche nach dem Training sagt und warum er die Pirelli-Reifen kritisiert.
Das gibt es auch nicht alle Tage in der Hi-Tech-Welt der Formel 1: Rennleiter Charlie Whiting stattet der Ferrari-Box einen Besuch ab und knipst mit dem Smartphone Bilder von den neuen Rückspiegeln am Ferrari, aufgehängt am Halo - so geschehen am Donnerstag in Barcelona. Am Freitag bei der ersten Ausfahrt auf die Strecke wird dann klar: Ferrari darf die Spiegelkonstruktion einsetzen.

Inspektion: Whiting knipst die neuen Ferrari-Spiegel

Die Konkurrenz ist davon überrascht. „Scheinbar hat Ferrari eine Interpretation gefunden, die erlaubt ist“, sagt Red-Bull-Teamchef Christian Horner und gibt zu: „Wir dachten es sei illegal. Es gab viele Diskussionen und Fragen an Charlie, aber scheinbar ist die FIA happy damit.“ Mercedes-Boss Toto Wolff haben die Spiegel ebenfalls beschäftigt: „Sehr kreativ“, sagt der Österreicher. „Aber nicht alles, was funky aussieht, ist auch auf der Strecke ein Renner.“
Geht es nach Sebastian Vettel, ist die Spiegellösung ohnehin nur kosmetischer Natur. „Es lässt das Halo besser aussehen, was wirklich schwer ist: Etwas gut aussehen zu lassen, was nicht gut aussieht“, lacht der Deutsche nach Rang vier am Freitag. Vettel glaubt sogar, dass andere Teams in Bezug auf die innovativen Halo-Spiegel bald nachziehen. „Von uns wurden in den letzten Jahren schon so einige Sachen kopiert. Die Seitenkästen zum Beispiel oder die Bargeboards. Aber das ist nur eine Bestätigung, dass wir in die richtige Richtung gehen.“

Sebastian Vettel belegt am Freitag den vierten Platz

Viel wichtiger ist für Vettel in Barcelona indes, was die performance-relevanten Updates bringen. „Bisher halten sie, was sie versprochen haben. Das Training war in Ordnung und die Balance des Autos ganz vernünftig“, sagt der Hesse. „Es wird definitiv eng. Aber ein bisschen was steckt noch im Auto und in mir.“ Besonders die Reifen bereiten Vettel am Freitag Probleme.
„Das war kniffelig heute. Mit den neuen Reifen (ABMS berichtete) rutscht man viel“, erklärt der Ferrari-Star, der sich am Vormittag auch einmal dreht. „Wenn die Reifen am Sonntag im Rennen so sind wie heute, werden wir ein paar Überholmanöver sehen. Die sind dann aber eher künstlich. Es ist schwer hinter jemandem her zufahren, weil die Reifen direkt abbauen. Wenn wir Reifen hätten, mit denen man mehr attackieren kann, hätten wir alle mehr Spaß“, kritisiert Vettel Ausrüster Pirelli.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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