Formel 1: GP Deutschland 2011 auf dem Nürburgring

Sebastian Vettel Lewis Hamilton

Formel 1: GP Deutschland 2011 auf dem Nürburgring

— 25.07.2011

Hamilton siegt, Vettel zu langsam

Heißer Dreikampf am Ring: Hamilton, Alonso und Webber machen den Sieg unter sich aus. Weltmeister Vettel hat nichts mitzureden und verpasst sogar das Podium. Schumacher mit Dreher.

(dpa) Kein Sieg, kein Podest, kein Grund zur Freude für Sebastian Vettel. In der bitterkalten Eifel hat sich der Formel 1-Weltmeister bei seinem Heimspiel den ersten Ausrutscher des Jahres geleistet. Zum ersten Mal verpasste der Titelverteidiger im Red Bull im zehnten Rennen der Saison das Podium. "Mit einem vierten Platz können wir nicht zufrieden sein", gab der Red Bull-Pilot zu: "Wir waren heute einfach nicht schnell genug." Vor allem nicht schnell genug für McLaren-Pilot Lewis Hamilton. "Das war eines der besten Rennen, das ich je gefahren bin", sagte der Weltmeister von 2008 nach seinem zweiten Saisonerfolg. Mit breiter Brust stellte er fest: "Wir sind wieder zurück." Platz zwei schnappte sich in dem phasenweise spektakulären Rennen mit den vier Erstplatzierten der WM-Wertung im Sekunden-Abstand an der Spitze Fernando Alonso. Dritter wurde Pole-Mann Mark Webber.

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Nach Platz vier sichtbar geknickt: Sebastian Vettel.

So ist es als wieder nichts mit einem deutschen Sieg beim Heimrennen geworden. Der letzte liegt fünf Jahre zurück, als Michael Schumacher sowohl auf dem Nürburg- als auch auf dem Hockenheimring gewann. Diesmal kostete ein Dreher dem Eifel-Rekordsieger (fünf Mal) eine erbauliche Platzierung: Rang acht, einen Platz hinter Teamkollege Nico Rosberg aus Wiesbaden. Vor den beiden sorgte wenigstens Adrian Sutil für einen Lichtblick. Der Force-India-Pilot aus Gräfelfing feierte als Sechster sein bislang bestes Saisonergebnis. Weniger super verlief der Nachmittag für Nick Heidfeld. Er schied als einziger Deutscher nach einem für ihn bis dahin schon enttäuschenden Rennen früh aus. Nachdem er mit seinem Lotus-Renault infolge einer Kollision mit dem Toro Rosso von Sebastien Buemi eine Werbetafel demoliert hatte, blieb Heidfeld im Kiesbett stecken. "Das war dumm und ein bisschen gefährlich", sagte Heidfeld über die Buemi-Fahrweise. "Zum Gück ist nichts passiert."

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