GP von Malaysia 2007

Da geht's lang in Sepang/ GP Malaysia 2007

Formel 1 GP in Malaysia 2007

— 05.04.2007

Da geht's lang in Sepang

Exklusiv: Nico Rosberg (21) von Williams-Toyota erklärt den Formel-1-Kurs aus Fahrersicht. Sein Pisten-Protokoll für den zweiten WM-Lauf dieses Jahres.

An Malaysia habe ich sehr gute Erinnerungen. In der Quali 2006 war ich Dritter, im Rennen bin ich leider mit Motorschaden ausgefallen, weil es so sauheiß war. Extreme Hitze ist in Malaysia der häufigste Ausfallgrund. Hauptproblem ist die Kühlung des Motors. Denn in den Tropen sind die Öl- und Wassertemperaturen so hoch wie sonst nur in der Wüste Bahrains. Aber auch für uns Fahrer wird das ein hartes Rennen. Wir verlieren rund drei Liter Schweiß. Ich habe zwar einen Liter Wasser mit an Bord. Am Ende weißt du aber, warum du dich so hart gequält hast mit dem Trainer.

Die breiteste Piste im Kalender

Sepang International Circuit: Das Rennen (56 Runden, 310,408 km) startet am 8.4. um 9 Uhr unserer Zeit.

Die Buckelpiste besteht aus einer sehr schönen Kombination aus langsamen und schnellen Kurven sowie zwei langen Geraden. Zum Rausbeschleunigen aus den engen Ecken brauchen wir viel Abtrieb und Traktion, auf den Geraden aber auch Topspeed und gute Bremsen – immerhin müssen wir von fast 320 km/h runterbremsen auf knapp 100. Vor der letzten und der ersten Kurve kannst du sehr gut überholen. Auch weil die Strecke mit 16 Metern die breiteste im Kalender ist. Monsunregen kann im Rennen für Extra-Spannung sorgen. Dann schlittern die Autos reihenweise von der Piste. Aber mein Williams-Toyota läuft sehr gut im Regen. Deshalb wäre eine nasse Strecke für mich ein Bonus.

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