Formel 1: GP Monza 2010

Formel 1 GP Monza 2010: Unfall in der HRT-Box Formel 1 GP Monza 2010: Unfall in der HRT-Box

Formel 1: GP Monza 2010

— 13.09.2010

Unfall in der HRT-Box

Beim Formel 1 Grand Prix von Monza spielten sich in der Boxengasse dramatische Szenen ab: Ein Mechaniker des HRT-Teams wurde von Sakon Yamamotos Hinterrad getroffen und musste zur Behandlung ins Krankenhaus.

Dramatische Szenen vor der Box des Hispania Racing Teams (HRT) während des Formel 1 Grand Prix von Italien in Monza: Eigentlich lief beim Stopp des Japaners Sakon Yamamoto (28) alles planmäßig. Die Reifen waren gewechselt, der Lollipop-Mann an der Front des Autos zeigte das Signal zum losfahren. Also gab der Japaner Gas. Allerdings war zu dem Zeitpunkt noch ein sonst eigentlich für den Boxenfunk zuständiges Teammitglied dabei, den Helm Yamamotos zu putzen. Weil der startende HRT-Renner leicht mit dem Heck ausbrach, erwischte der rechte Hinterreifen den Mann an der linken Seite und schleuderte ihn zu Boden.

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HRT-Teamchef Colin Kolles erklärte dazu: "Während Yamamotos Boxenstopp gab es einen Zwischenfall mit einem Teammitglied. Es wurde sofort Erste Hilfe geleistet und der Verletzte umgehend ins Krankenhaus gebracht. Er war stets bei vollem Bewusstsein und sprach mit den Ärzten. Wir wünschen ihm, dass er sich schnell wieder erholt." Ersten Diagnosen zu Folge kam der Franzose glimpflich davon. Mit Prellungen und dem Verdacht einer Gehirnerschütterung musste er zur Beobachtung eine Nacht im Krankenhaus bleiben. Sakon Yamamoto hatte den Zwischenfall im Rückspiegel mitbekommen. Der Japaner hatte sich danach mehrfach über Funk besorgt nach dem Zustand des Verletzen erkundigt und musste von seinem Renningenieur beruhigt werden.

Die Motorhomes der Formel-1-Teams

Weil das Unfallopfer nicht den in der Boxengasse vorgeschrieben feuerfesten Overall und auch keinen Schutzhelm trug, kam zunächst das Gerücht auf, bei dem Mann würde es sich um einen HRT-VIP-Gast handeln. Tatsächlich war es ein Dateningenieur, der eigentlich für die Überwachung des Boxenfunks zuständig war. Wegen Personalmangels im Team musste er aber beim Stopp mithelfen, was sich im Nachhinein als keine gute Idee erwies. Tatsache auch, dass nach dem Unfall vor der HRT-Box Panik ausbrach. "Die Hose des Mannes war aufgerissen und sein Rücken offensichtlich aufgeschrammt. Er lag fast 10 Minuten regungslos am Boden. Um ihn herum war große Hektik. Jeder machte irgendwas. Alles sah nicht sonderlich koordiniert aus. Erst nach rund zehn Minuten kam das Medical Car und transportierte den Verletzen ab", berichtete ein Augenzeuge, der das Geschehen direkt vom Dach über der HRT-Box verfolgte. Den gesamten Ablauf des Unfalls sehen Sie oben in der Bildergalerie!

Autor: Thomas Arndt

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