Formel-1-Start 2008, Melbourne

Formel 1: GP von Australien 2009

— 29.03.2009

Doppelsieg für Brawn GP

Jenson Button gewinnt den superspannenden Saisonauftakt in Melbourne vor seinem Teamkolgen Rubens Barrichello. Sebastian Vettel (Red Bull) versiebt das sichere Podium.

Was für ein Saisonauftakt in Australien! Das relativ frühe Aufstehen wurde mit einem Rennen voller Überholmanöver versüßt – dem neuen Reglement sei Dank. Am Ende machte Jenson Button im Brawn-Auto das "Formel-1-Märchen" wahr und holte sich von der Pole Position startend überlegen den Sieg im Albert Park von Melbourne. Platz zwei geht an seinen Teamkollegen Rubens Barrichello. Aufs Treppchen schaffte es ebenfalls Jarno Trulli im Toyota – zumindest kurzzeitig. Nach dem Rennen bekam er eine Zeitstrafe von 25 Sekunden aufgebrummt, weil er während der Safety-Car-Phase kurz vor Ende des Rennens Lewis Hamilton vorschriftswidrig überholt haben soll. Der Protest von Toyota gegen diese Strafe läuft, vorerst bedeuet das aber den dritten Platz für Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes, der von Rang 19 kommend ein starkes Rennen ablieferte. Hinter ihm auf dem jetzt vierten Rang: Trullis Teamkollege Timo Glock, gefolgt von Fernando Alonso im Renault, Nico Rosberg im Williams und Formel-1-Debütant Sebastien Buemi (Toro Rosso).

Rangelei mit Kubica kostet Vettel das sichere Podium und zehn Startplätze

Drei Runden vor Schluss kollidierten Sebastian Vettel und Robert Kubica beim Überholmanöver des Polen am Deutschen. Bei Vettel wurde dadurch der Frontflügel beschädigt. Beide Piloten kamen nur noch wenige Meter weit – bevor sie in die Streckenbegrenzung einschlugen. Beide Fahrer kostete die ziemlich unnötige Aktion eine Platzierung auf dem Podium, Vettel sogar noch einiges mehr: Das Red-Bull-Team muss 50.000 Dollar Strafe zahlen, weil Vettel nach der Kollision mit seinem defekten Fahrzeug weitergefahren war. Außerdem brummten die Renn-Kommissare dem Deutschen eine Platzierungsstrafe auf: Beim Grand Prix in Malaysia (5.4.2009) startet Vettel zehn Plätze hinter seinem eigentlichen Qualifying-Rang, weil er die Karambolage mit Kubica auslöste.

Mehr über das superspannende Renngeschehen – Runde für Runde zum Nachlesen – gibt es hier. Statements, Interviews und weitere News zum GP in Melbourne lesen Sie auf autobild.de/motorsport/formel1.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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