Formel 1: GP von China 2007

Formel 1: GP von China 2007

— 04.10.2007

Da gehts lang in Shanghai

Nico Rosberg von Williams-Toyota erklärt die Formel-1-Piste exklusiv aus Fahrersicht. Sein Pisten-Protokoll diesmal: der Shanghai International Circuit.

Shanghai ist wirklich eine tolle Stadt, eine echte Weltmetropole. Und für die Fans ziemlich cool zum Ausgehen. Denn dort gibt es tolle Restaurants und Bars. Wenn ich abends mal ein Stündchen Zeit habe, werde auch ich dort essen gehen. Die Zeit zwischen Japan und China verbringe ich allerdings in Hongkong – wegen eines PR-Termins für unseren Sponsor RBS. Der Shanghai International Circuit ist echt cool. Aber ich finde sowieso, dass Hermann Tilke tolle Pisten baut. Die schwierigste Kurve kommt gleich nach Start-Ziel, die sogenannte Schneckenkurve. Die heißt so, weil sie sich wie ein Schneckenhaus immer weiter zuzieht. Du musst zwar eng reinfahren, dann aber wieder weit ausholen, damit du die Kurve perfekt erwischst. Da sind Fehler programmiert. Ganz wichtig auch, dass dein Auto viel Topspeed hat. Denn die Gegengerade ist mit 1,2 Kilometern die zweitlängste im Kalender. Sie wird nur noch von der in Fuji getoppt (1,5 Kilometer). Das ist Wahnsinn! Du denkst: "Diese Vollgaspassage h.rt gar nicht mehr auf!" Das Ende dieser Geraden bietet zudem die beste Überholchance. Denn die lang gezogene Kurve davor verträgt verschiedene Linien. So kannst du dicht am Vordermann dranbleiben und aus dem Windschatten vorbeiziehen.

Alles Wichtige zum Rennen in China bei autobild.de/motorsport und ab Freitag, 5. Oktober 2007 im Live-Ticker!

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