Formel 1, GP von Japan 2008, Fuji-Speedway

Formel 1: GP von Japan 2008

— 09.10.2008

Williams-Formel-1-Team freut sich auf Fuji

Der GP von Japan wird auch 2008 wieder unter den wachsamen Augen des Fuji-San ausgetragen. Auf das zweite Rennen nach 30 Jahren Formel-1-Pause unter dem heiligen Berg freut sich besonders auch das Williams-Team.

Mit fast 1,5 Kilometern die längste Gerade der Formel 1, zwei völlig unterschiedliche Streckenteile, der erste ultraschnell, der zweite eher eng, ein bisschen wie bei Mario-Kart, und der für eine Formel-1-Strecke ungewöhnliche Höhenunterschied von 36 Metern zeichnen den Kurs des Fuji Speedway aus. Der verregnete Japan GP im Jahr 2007 hat gezeigt, dass die Piste nach der Überarbeitung den Sicherheitsanforderungen der Formel-1-Piloten gerecht wird. Besonders freut sich natürlich der einzige japanische Fahrer im Feld auf seinen Heim GP: Kazuki Nakajima. Der Sohn von Satoru Nakajima, der von 1987 bis 1991 für Lotus und Tyrrell 76 Rennen in der Formel 1 bestritt, und sein deutscher Teamkollege im Williams-Formel-1-Team, Nico Rosberg, haben vorab den Kurs genau analysiert. Sehen und hören Sie in unserem Video was die Williams-Fahrer von der Strecke im Land der aufgehenden Sonne halten und erleben Sie die Besonderheiten des Fuji-Speedway in der Computer-Simulation.

Streckenrekord nicht in Gefahr

Der deutsche Architekt Hermann Tilke stand beim Umbau der traditionsreichen Strecke, auf der ja schon 1976 und 1977 die beiden ersten GP von Japan stattgefunden hatten, vor der Herausforderung, die Strecke an die Landschaft in der bergigen Gegend am Fuße des Fujiyama anzupassen. Dabei musste vor allem eines erreicht werden: Auf dem vorhandenen Raum die Strecke etwas länger und langsamer zu machen – damit die Rundenzeiten nicht zu kurz werden. Auf den 4,553 Kilometern wurden nach dem Umbau der Strecke für die Formel 1 Zeiten von deutlich unter 1:20 Minuten erwartet. Die schnellste Runde auf dem neuen Kurs absolvierte bisher Vorjahressieger Lewis Hamilton aber nur im zweiten freien Training zum Japan GP 2007 mit einer Zeit von 1:18,734 Minuten. Im Rennen kam der McLaren-Mercedes-Pilot witterungsbedingt nicht schneller als in 1:28,193 Minuten um den Fuji-Speedway. Der Rekord auf der alten Strecke aus dem Jahr 1977 mit 1:14,300 von Jody Scheckter im Wolf-Ford WR3 dürfte selbst bei gutem Wetter auch 2008 nicht in Gefahr geraten.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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