Formel 1 GP von Monaco — 26.05.2009
Dicht am Grenzbereich
Formel 1 wirklich hautnah erleben – das geht nur beim GP von Monaco. AUTO BILD MOTORSPORT-Fachfrau Bianca Garloff hat die Top-Speed-Boliden im Makrobereich erlebt.
Das gibt es nur in Monte Carlo
Keine Rennstrecke zeigt die rohe Gewalt eines Formel-1-Autos so ungefiltert wie der Circuit de Monaco. Hier ist es lauter, enger und gefährlicher als woanders. Und nirgendwo sonst ist der Fan näher dran. Ich kann den Fahrern beim Einlenken in die Augen schauen. Sehe, wie das rechte Vorderrad kurz in der Luft stehen bleibt. Und spüre, wie das Donnern des Achtzylinders Trommelfell und Magenwände beben lässt. Im Hinterkopf die permanente Angst, dass sich ein Pilot doch mal verschätzen könnte. Deshalb darf ich auch nicht in dem kleinen Spalt zwischen Bordstein und Leitplanke stehen. Streift ein Fahrer nämlich doch einmal die Barriere, wäre mein Fuß ganz schnell matsch. Das ist Adrenalinkick pur. Jetzt verstehe ich Gerhard Berger. Der Formel-1-Pilot sollte sich kurz nach dem Ende seiner Karriere für ein Foto beim Tunnelausgang postieren. Seine Reaktion damals: "Ich bin doch nicht lebensmüde!" Ach so? Noch ein Jahr zuvor war der Mann selbst mit fast 300 Sachen durchs Halbdunkel des Fürstentums gerast.Wen und was die Fotografen beim Formel-1-Topevent in Monte Carlo 2009 eingefangen haben, sehen Sie in den Bildergalerien – Pre-Events, Training, Qualifying und Rennen.


































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