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Formel 1: Grosjean kritisiert Hamilton

— 15.07.2017

Wolff: "Soll happy sein, dass er F1 fährt"

Romain Grosjean ist sich nach vermeintlicher Hamilton-Blockade sicher: "Ein anderer Fahrer wäre dafür bestraft worden." Toto Wolffs Konter hat es in sich.

Zoff zwischen Mercedes-Boss Toto Wolff und Romain Grosjean in Silverstone. Der Franzose fühlte sich in Q3 am Samstag am Ende seiner schnellen Runde von Lewis Hamilton aufgehalten, beschwerte sich darüber am Funk bei der Rennleitung. Die Regelhüter leiteten eine Untersuchung ein, kamen später jedoch zu dem Ergebnis, dass Hamiltons Aktion keine Strafe nach sich zieht. Der Brite darf seine Pole beim Heimspiel behalten.

Grosjean kam in Q3 nicht über Platz 10 hinaus...

Bei Grosjean rief diese Entscheidung Unverständnis hervor. "Ich verstehe, dass der Titelkampf wichtig ist. Aber wir kämpfen genauso hart wie die da vorne!", ärgerte sich Grosjean und legte nach: "Wenn es ein anderer Fahrer gewesen wäre, hätte er besimmt was bekommen." Der Haas-Pilot: "Man hat schon das Gefühl, dass da manchmal mit zweierlei Maß gemessen wird. Es gibt einfach eine viel zu große Inkonstanz bei den Entscheidungen."

Für Mercedes-Sportchef Toto Wolff waren die Anschuldigungen des Franzosen offenbar zu viel des Guten. "Er sollte happy sein, dass er in der Formel 1 fährt", sagte der Österreicher zu Grosjeans Kritik. Hamilton selbst hatte sich indes während der Pressekonferenz bei Grosjean entschuldigt.
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Toto Wolff steht hinter Lewis Hamilton

Doch nicht nur in Bezug auf den Vorfall mit dem Haas-Piloten war Wolff am Samstag im Angriffsmodus. Auch gegen die Kritik an Hamiltons Fernbleiben vom F1-Showevent unter der Woche in London, geäußert vor allem durch britische Pressevertreter, verteidgite er seinen Schützling: "In Frage zu stellen, ob ein dreimaliger Weltmeister, der auch noch dabei ist, Michael Schumachers Pole-Rekord zu schlagen, sich richtig vorzubereiten versteht, ist eine Beleidigung", sagte Wolff.

Nach fünf gemeinsamen Jahren bei Mercedes, habe man gelernt, dass das Wichtigste sei, dass sich Superstar Hamilton rundum wohlfühle. "So bringt er seine Leistung an den Rennwochenenden", erklärte Wolff. Hamilton hatte die Zeit zwischen den Rennen in Österreich und Großbritannien lieber für einen Party-Trip mit Freunden nach Greichenland genutzt, statt mit seinen 19 Fahrerkollegen und Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg in London Autogramme für die Fans zu schreiben.
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Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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