Formel 1: Großer Preis von Kanada 2013

Formel 1: Großer Preis von Kanada 2013

— 10.06.2013

Räikkönen holt Schumi ein

Beim Großen Preis von Kanada 2013 hat "Iceman" Kimi Räikkönen eine zehn Jahre alte Formel-1-Bestmarke von Michael Schumacher eingestellt.

(dpa) Kimi Räikkönen hat einen der unzähligen Rekorde von Michael Schumacher eingestellt. Der finnische Lotus-Pilot belegte beim Großen Platz von Kanada den neunten Platz und fuhr damit zum 24. Mal hintereinander in die Punkte. Dem siebenmaligen Weltmeister Schumacher war dies zwischen 2001 und 2003 als erstem Formel-1-Rennfahrer geglückt. Wenn Räikkönen auch beim britischen Grand Prix in drei Wochen in den Top Ten landet, hält er diese Bestmarke allein. Allerdings stellte Schumacher den Rekord in einer Zeit auf, als nur die ersten Sechs (bis einschließlich 2002) und dann Acht (2003 bis 2009) eines Rennens Punkte bekamen.

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Die längsten Serien in den WM-Punkten: 1. 24 Mal: Michael Schumacher (Kerpen) 2001 - 2003 1. 24 Mal: Kimi Räikkönen (Finnland) 2012 -2013 3. 23 Mal: Fernando Alonso (Spanien) 2011 - 2012 4. 19 Mal: Sebastian Vettel (Heppenheim) 2010 - 2011 5. 18 Mal: Michael Schumacher (Kerpen) 2003 - 2004 5. 18 Mal: Fernando Alonso (Spanien) 2005 - 2006 7. 17 Mal: Fernando Alonso (Spanien) 2006 - 2007 8. 15 Mal: Carlos Reutemann (Argentinien) 1980 - 1981 9. 14 Mal: Mark Webber (Australien) 2010 - 2011. Hinweis: Bis einschließlich 2002 erhielten nur die ersten sechs Fahrer Punkte, von 2003 bis 2009 die ersten acht und seit 2010 gibt es für die Top Ten WM-Zähler.

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Der Rekord interessierte Kimi Räikkönen allerdings nicht die Bohne. Dafür schmerzte der herbe Rückschlag im Titelrennen umso mehr. Der enttäuschende neunte Platz beim Großen Preis von Kanada reichte dem Finnen zwar, um die zehn Jahre alte Bestmarke von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher einzustellen. Aber gleichzeitig büßte Mr. Zuverlässig 23 wertvolle Zähler auf den Montréal-Sieger und WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel ein. Zudem verlor er seinen zweiten Rang in der WM-Wertung an Fernando Alonso. „Es war ein schlechtes Rennen, aber wenigstens habe ich ein paar Punkte gerettet”, sagte der Lotus-Pilot. Wegen großer Bremsprobleme hatte er keine Chance auf eine bessere Platzierung.

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Der Titel ist für Räikkönen kein Thema. "Sie sind zu stark", urteilte er über Vettel und dessen Red Bull. So ist es für den Champion von 2007 auch kein Trost, Schumacher in drei Wochen beim britischen Grand Prix in Silverstone sogar übertrumpfen zu können. Eine andere Statistik belegt Räikkönens Konstanz noch viel eindrucksvoller: Bei den zurückliegenden 35 Rennen kam er immer ins Ziel. In dieser Wertung führt der Iceman vor Nick Heidfeld. Der Mönchengladbacher konnte 33 Mal in Serie ein Rennen beenden.

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