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Formel 1: Hamilton dominiert Freitag

— 10.06.2016

Rosbergs Reifen-Rätsel

Mercedes in Montreal: Warum bei Nico Rosberg böse Erinnerungen an Monaco wach wurden und Lewis Hamilton der schnellste Großvater der Formel 1 ist.

Der Weltmeister ist wieder da: Mit einem makellosen Freitag in Kanada hat Lewis Hamilton seinen aktuellen Formanstieg bestätigt. War die Saison 2016 bis zum Monaco GP vor zwei Wochen für Hamilton doch eher durchwachsen verlaufen, scheint der Knoten beim Briten nach seinem ersten Sieg seit über einem halben Jahr nun geplatzt zu sein. Passenderweise gastiert die Formel 1 am Wochenende nun auch noch auf Hamiltons erklärter Lieblingsstrecke in Montreal.
So lief der Freitag in Montreal: Suche nach dem Mercedes-Jäger

Schneller Hamilton: Gar nicht schlecht für einen 'Opa'

"Das ist schon immer ein guter Kurs für mich gewesen und ich freue mich, wieder hier zu sein. Heute war ein großartiger Tag", erklärte Hamilton nach seinen ersten Runden auf dem 4,361 Kilometer langen Circuit Gilles Villeneuve. Bereits viermal konnte der Mercedes-Star auf der Strecke in Montreal gewinnen. Am Sonntag soll nun der fünfte Streich her. Die Vorzeichen dafür stehen gut. "Mit dem Auto war ich heute sehr zufrieden", strahlte Hamilton, der trotz 24 Punkten Rückstand in der WM nur so vor Selbstvertrauen strotzt.

Verflogen ist die schlechte Laune auf Grund der schier unendlich scheinenden Technik-Eskapaden an seinem Mercedes zu Saisonbeginn. Hamilton ist gut drauf - und zeigte das im Vorfeld des Kanada GP sogar vor der Kamera! In einem neuen Werbesport für F1-Partner und Mercedes-Sponsor Allianz spielt der Brite sich selbst - allerdings im Alter von 80 Jahren! Bei einer Zeitreise ins Jahr 2065 blickt er als Großvater auf auf sein Leben und seine Karriere zurück.
Ein realer Karriere-Meilenstein winkt Hamilton übrigens tatsächlich am Sonntag in Montreal. Führt der Brite das Rennen 21 Runden lang an, absolviert er seine 2.500 Führungsrunde in der Königsklasse. Mehr haben vor ihm nur vier Fahrer geschafft: Michael Schumacher, Alain Prost, Ayrton Senna und Sebastian Vettel.

Bei den Reifen fehlte Nico Rosberg noch der Durchblick

Am liebsten verhindern will weitere Rekorde seines Teamkollegen natürlich Nico Rosberg. Doch der deutsche WM-Spitzenreiter musste sich Hamilton am Freitag in Kanada zunächst deutlich geschlagen geben. Pikant: Wie schon zuletzt bei seinem enttäuschenden siebten Platz in Monaco hatte Rosberg erneut Probleme, die Reifen ins richtige Temperaturfenster zu bekommen. "Wir benötigen heute Abend weitere Analysen. Besonders im ersten Sektor habe ich viel Zeit verloren", erklärte der vierfache Saisonsieger.
Mercedes-Boss Wolff im Interview: Wie zähmt man Rosberg und Hamilton?

In Panik will Rosberg allerdings noch nicht verfallen, beteuerte auch: "Über die Distanz sah es schon ganz gut aus und insgesamt habe ich mich auch wohlgefühlt im Auto." Allein: Ob das reicht, um den schnellsten Opa der Formel 1 zu schlagen, ist nach Hamiltons bärenstarkem Auftrit vom Freitag mehr als fraglich...

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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