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Formel 1: Hamilton entschuldigt sich

— 16.04.2017

Wolff: Haben "Murks" gemacht

Lewis Hamilton patzt hinter dem Safety-Car, die Mercedes-Crew beim Boxenstopp. Teamchef Toto Wolff schimpft über zu viele Fehler in Bahrain.

Mercedes-Star Lewis Hamilton wurde in Bahrain nur Zweiter hinter Sebastian Vettel. Jetzt entschuldigt sich der Brite sogar beim Team! Hintergrund: Auf dem Weg zu seinem ersten Boxenstopp während einer Safety-Car-Phase bremste er Daniel Ricciardo unerlaubt stark ein und kassierte dafür eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe, die er beim zweiten Stopp abbummeln musste.
So lief der Bahrain GP: Vettel siegt vor Hamilton

Hamilton: "Die Sache in der Boxengasse geht ganz alleine auf meine Kappe, ich muss mich beim ganzen Team entschuldigen. Das ist in der Hitze des Gefechts einfach passiert. Ich sah ein Problem bei Valtteris Boxenstopp, verlangsamte – und schon hing Ricciardo mir im Heck. Ferrari hat einen tollen Job gemacht und den Sieg verdient. Natürlich bin ich enttäuscht. Ich weiß, dass ich hier hätte gewinnen können. Aber der Weg bis zum Titel ist sehr lang, man muss auch geduldig sein können, es stehen noch 17 Rennen aus."

Lewis Hamilton musste sich Ferrari geschlagen geben

Bleibt die Frage, ob die fünf Sekunden wirklich den Ausschlag gaben. Hamilton hatte immerhin mehr als zehn Sekunden Rückstand, als er nach seinem zweiten und letzten Stopp auf die Strecke zurückkam. Ein Grund: sein schlechter Start, als er Vettel passieren lassen musste. Hamilton: "Der Ferrari von Seb lag in meinem toten Winkel, ich konnte ihn nicht sehen." Dazu kam: Im zweiten Teil des Starts drehten die Räder durch. Hamilton: "Mein Fehler. Also war ich nur Dritter. Das hat mein Rennen schon mal kompromittiert. Ich hatte Mühe zu folgen."

Aber auch Mercedes blieb nicht fehlerfrei. Auffällig: zwei extrem lange Stopps während der Safety-Car-Phase. Niki Lauda gibt zu: "Da hatten wir einen kleinen Fehler drin." Mercedes gibt zu: ein Leistungsabfall bei den Schlagschraubern wegen eines Stromausfalls. Der kostete Bottas vier Sekunden – die entscheidende Zeit, um vor Vettel zu bleiben. Mercedes-Sportchef Toto Wolff ergänzt: "Es war mehr Murks in dem Rennen als Positives. Ferrari war über das ganze Rennen zumindest gleich schnell und hatte die bessere Strategie, weil sie den Undercut machen konnten." Den hätte stattdessen Hamilton an Vettel vollführen müssen. Wolff bestätigt: "Wir hätten Lewis zuerst reinholen müssen."

Und dann war da ja noch die Sache mit dem Reifendruck. In der Startaufstellung ging ein Stromgenerator kaputt - deshalb konnten die Heizdecken an Bottas Auto nicht stark genug aufgeheizt werden. Die Folge: ein falscher Reifendruck und zu langsame Rundenzeiten. Wolff: "Das war alles Murks." 

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Getty Images

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