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Formel 1: Hamilton holt Kanada-Pole

— 11.06.2016

Rosberg fehlen nur sechs Hundertstel

Silberne Startreihe eins in Kanada: Lewis Hamilton knapp vor Nico Rosberg. Doch vor allem Sebastian Vettel jagt Mercedes - Ferrari auf ein Zehntel dran.

Erster Startplatz für Lewis Hamilton in Montreal: Nach seiner fünften Pole-Position auf dem Circuit Gilles Villeneuve peilt der Weltmeister nun am Sonntag den fünften Sieg auf seiner Lieblingsstrecke an. In der Qualifikation kam ihm Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg zwar auf knappe 0,062 Sekunden nahe - am Ende reichte es aber für Hamilton, der seine Bestzeit gleich im ersten von zwei Versuchen in Q3 einfuhr.

Lewis Hamilton konnte Nico Rosberg knapp besiegen

"Schlussendlich ist es ehrlich gesagt egal wie weit man vorne ist, solange man vorne ist", spielte Hamilton den engen Abstand zu seinem Verfolger nach dem Qualifying runter. "Ich hatte heute nicht die Pace, die ich gestern hatte. Aber zum Glück war es trotzdem noch genug", lachte der Brite, der nun einen spannenden Kampf erwartet: "Ich habe jetzt natürlich die beste Ausgangsposition, aber für die Fans wird es morgen sicher ein super Rennen und sehr interessant. Toll, wie eng da vorne alle zusammen sind!"

Denn: Die zuletzt im Qualifying schwächelnden Ferraris haben in Kanada zurückgeschlagen. Sebastian Vettel startet als Dritter hinter beiden Silberpfeilen in den Grand Prix und hatte am Samstag gerade mal ein Zehntel Rückstand. "Vor dem Qualifying dachte ich, dass vielleicht noch mehr drin ist - deswegen habe ich mich zunächst etwas geärgert", erklärte Vettel. "Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich wollte unter die 1:13er-Marke und das habe ich geschafft. Leider nur knapp, deswegen war es für Mercedes noch nicht genug." Mit den neuen Updates am Ferrari ist die Lücke zu den Silberpfeilen aber merklich kleiner geworden.

Sebastian Vettel kam der Wall of Champions ganz nahe

Vettel: "Wir haben definitiv einen Schritt gemacht, auch über letzte Nacht noch einmal. Ich fühle mich wohl im Auto." Eine kurze Schrecksekunde musste der Deutsche am Samstag aber überstehen: "Ich habe einmal die Wall of Champions berührt. Das ist aber gut so, dann muss ich es morgen nicht mehr machen", lachte Vettel. Mit der berühmten Mauer in der Zielkurve machte im Qualifying auch Daniel Ricciardo Bekanntschaft. Der Monaco-Zweite steuerte seinen Red Bull am Samstag auf den vierten Startrang und davor gefährlich nahe an die Mauer.

"Es hat sich bei mir wie ein ziemlich großer Schlag angefühlt. Ich musste natürlich sofort an Carlos (Sainz; d. Red.) denken", erklärte Ricciardo. Der Spanier hatte sein Auto in Q2 so stark an der Mauer angelehnt, dass er mit dem kaputten Toro Rosso auf der Start-Zielgeraden stoppen musste und die Session unterbrochen wurde. Ricciardo aber hatte Glück und konnte nach seiner Berührung weitermachen. "Ich glaube sogar, dass es mich gar nicht viel gekostet hat. Ich habe zwar Speed durch das Anlehnen verloren, dafür aber davor ja auch deutlich mehr mit in die Kurve reingenommen", scherzte der gut aufgelegte Australier.

Carlos Sainz Jr. sorgte in Q2 für eine rote Flagge

Mit Platz vier war er mit Blick auf das Rennen zufrieden. "Es läuft solide. Unsere Pace ist gut, nur drei Zehntel hinter der Pole. Das ist für uns auf dieser Strecke gut", befand Ricciardo und fügte an: "Ich würde gerne sagen, dass wir morgen eine Außenseiterchance haben, aber man muss abwarten: Unser Longrun am Freitag sah nicht so gut aus." Das Zünglein an der Waage wird am Sonntag aber das Wetter. "Es wird kalt, wenn nicht sogar nass", so der Australier. "Dann kann es auch unser Rennen werden, auf jeden Fall aber ein Sechskampf um den Sieg - das wäre natürlich toll!"

Teamkollege Max Verstappen beendete das Qualifying im zweiten Red Bull direkt hinter Ricciardo als Fünfter, Kimi Räikkönen im Ferrari rundete die Top-6 ab. Mercedes, Ferrari und Red Bull waren damit am Samstag geschlossen innerhalb von sieben Zehnteln. Stark lief das Zeittraining auch für Nico Hülkenberg im Force India. Der Deutsche wurde Neunter und schlug im teaminternen Duell Teamkollege Sergio Perez, der zuletzt in Monaco als Dritter noch aufs Podest gerast war. Pascal Wehrlein schied bereits in Q1 aus, startet im Manor-Mercedes aber immerhin als 18. in seinen ersten Kanada GP.

Ergebnis Qualifying - Kanada GP 2016:

1. Lewis Hamilton (Großbritannien) - Mercedes 1:12,812 Min.
2. Nico Rosberg (Wiesbaden) - Mercedes + 0,062
3. Sebastian Vettel (Heppenheim) - Ferrari + 0,178
4. Daniel Ricciardo (Australien) - Red Bull + 0,354
5. Max Verstappen (Niederlande) - Red Bull + 0,602
6. Kimi Räikkönen (Finnland) - Ferrari + 0,767
7. Valtteri Bottas (Finnland) - Williams + 0,858
8. Felipe Massa (Brasilien) - Williams + 0,957
9. Nico Hülkenberg (Emmerich) - Force India + 1,140
10. Fernando Alonso (Spanien) - McLaren + 1,526
11. Sergio Perez (Mexiko) - Force India 1:14,317
12. Jenson Button (Großbritannien) - McLaren 1:14,437
13. Daniil Kvyat (Russland) - Toro Rosso 1:14,457 (+3 Plätze)
14. Esteban Gutierrez (Mexiko) - Haas 1:14,571
15. Romain Grosjean (Frankreich) - Haas 1:14,803
16. Carlos Sainz Jr. (Spanien) - Toro Rosso 1:21,956
17. Jolyon Palmer (Großbritannien) - Renault 1:15,459
18. Pascal Wehrlein (Worndorf) - Marussia 1:15,599
19. Marcus Ericsson (Schweden) - Sauber 1:15,635 (+3 Plätze)
20. Felipe Nasr (Brasilien) - Sauber 1:16,663
21. Rio Haryanto (Indonesien) - Marussia 1:17,052
22. Kevin Magnussen (Dänemark) - Renault -

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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