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Formel 1: Hamilton holt Pole

— 02.07.2016

Hülkenberg aus Reihe eins

Startplatz eins für Lewis Hamilton beim Österreich GP in Spielberg. Nico Rosberg und Sebastian Vettel nach Strafen in der Startaufstellung zurückversetzt.

Pole für Lewis Hamilton in der Qualifikation zum Großen Preis von Österreich in Spielberg. Der Mercedes-Pilot verwies am Samstag in Spielberg seinen Teamkollegen Nico Rosberg auf Rang zwei. Bereits vor dem Qualifying war klar, dass Hamilton dem Deutschen gegenüber im Vorteil sein würde - denn nach einem Crash im Abschlusstraining am Vormittag, ausgelöst durch einen Aufhängungsbruch, musste bei Rosberg das Getriebe gewechselt werden. Der WM-Spitzenreiter verliert damit fünf Startplätze und geht den Grand Prix am Sonntag von der siebten Position aus an.
Strafe für WM-Leader: Defekt und Abflug stoppen Rosberg

Die Top-3 im Quali: Rosberg, Hamilton, Hülkenberg

Hinter Rosberg reihten sich im Zeittraining am Samstag zwei weitere Deutsche: Nico Hülkenberg wurde im Force India Dritter und darf damit am Sonntag aus Reihe eins losfahren. Sebastian Vettel hingegen muss wie Rosberg nach hinten - auch bei ihm wurde das Getriebe getauscht, statt von Platz vier geht es von Rang neun aus los. "Wir haben hier den Speed, um ganz vorne mitzumischen", sagte Vettel, der sich aber auch ärgerte: "Ich bin nicht ganz zufrieden. Es wäre mehr drin gewesen, wenn die Bedingungen konstant gewesen wären." Der Ferrari-Star erklärte im Anschluss an das in Q3 zeitweise nasse Qualifying: "Ich könnte mir ein bisschen in den Po beißen, denn ich hätte größeres Risiko gehen können. Die Drei vor mir waren ein bisschen aggressiver."

Des einen Freud, des anderen Leid: Hülkenberg wusste bei den schwierigen Wetterbedingungen zu überzeugen: "Das hat mich heute sehr an Brasilien 2010 erinnert. Der Regen hat alles durcheinander gewirbelt. Unter solchen Bedingungen fühle ich mich besonders wohl im Auto", sagte der Emmericher, der nach dem Qualifying allerdings noch kurz um seinen Platz bangen musste, weil er in Q2 gelbe Flaggen missachtet haben soll. Am Abend die Entwarnung: Die Rennstewards verzichteten auf eine Strafe gegen den Rheinländer.

Nico Hülkenberg überraschte im Force India auf P3

Nun hofft Hülkenberg am Sonntag sein erstes Podium in der Formel 1 einfahren zu können. In zwei der letzten drei Rennen war das bereits seinem Teamkollege Sergio Perez im Force India gelungen. "Ich freue mich sehr auf morgen. Wir haben zwar kein Auto, um ganz vorne mitkämpfen zu können - sehr wohl aber um ein starkes Resultat." Angesprochen auf die Formstärke seines Rennstalls, meinte Hülkenberg: "Unser Auto hat seit Barcelona große Fortschritte gemacht. Aktuell haben wir das Momentum und ich versuche, das morgen weiter mitzunehmen." Auch beim vierten Deutschen im Bunde sorgte der Samstag für Freude: Pascal Wehrlein zog erstmals in Q2 ein und wurde im Manor starker Zwölfter.

Kritik gab es unterdessen an den unebenen Randsteinen auf dem Red Bull Ring - und das nicht nur wegen des Rosberg-Unfalls im Training. Auch der Russe Daniil Kvyat sorgte mit einem Abflug im Toro Rosso in der Zeilkurve, ebenfalls nach einem Kontakt mit einem Randstein, für eine Unterbrechung. Auch an seinem Wagen war die Hinterradaufhängung gebrochen. Beim Force India von Perez trat ein ähnliches, wenn auch weniger folgenschweres, Problem auf. „Wenn das so weitergeht, dann liegt irgendeiner noch in der Mauer und wird sich verletzten. Jetzt muss etwas geschehen“, fand selbst Hamilton, der sich über die Sicherheitsbedenken seiner Kollegen zuletzt in Baku noch abfällig geäußert hatte.

Ergebnis - Qualifying Österreich GP 2016:

1. Lewis Hamilton (Großbritannien) - Mercedes 1:07,922 Min.
2. Nico Rosberg (Wiesbaden) - Mercedes + 0,887 (+5 Plätze nach Getriebewechsel)
3. Nico Hülkenberg (Emmerich) - Force India + 1,707
4. Sebastian Vettel (Heppenheim) - Ferrari + 2,203 (+5 Plätze nach Getriebewechsel)
5. Jenson Button (Großbritannien) - McLaren + 2,322
6. Kimi Räikkönen (Finnland) - Ferrari + 2,323
7. Daniel Ricciardo (Australien) - Red Bull + 2,402
8. Valtteri Bottas (Finnland) - Williams + 2,862
9. Max Verstappen (Niederlande) - Red Bull + 3,575
10. Felipe Massa (Brasilien) - Williams + 4,399
11. Esteban Gutierrez (Mexiko) - Haas 1:07,578
12. Pascal Wehrlein (Worndorf) - Marussia 1:07,700
13. Romain Grosjean (Frankreich) - Haas 1:07,850
14. Fernando Alonso (Spanien) - McLaren 1:08,154
15. Carlos Sainz Jr. (Spanien) - Toro Rosso
16. Sergio Perez (Mexiko) - Force India
17. Kevin Magnussen (Dänemark) - Renault 1:07,941
18. Jolyon Palmer (Großbritannien) - Renault 1:07,965 (+3 Plätze - Gelbe Flaggen missachtet)
19. Rio Haryanto (Indonesien) - Marussia 1:08,026 (+3 Plätze - Gelbe Flaggen missachtet)
20. Daniil Kvyat (Russland) - Toro Rosso 1:08,409
21. Marcus Ericsson (Schweden) - Sauber 1:08,418
22. Felipe Nasr (Brasilien) - Sauber 1:08,446

Autor: Frederik Hackbarth

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