Lewis Hamilton präsentierte sich am Freitag in überlegener Manier

Formel 1: Hamilton im Training Schnellster

— 09.05.2014

Vettel muss zuschauen

Während Sebastian Vettel am Nachmittag in Barcelona gar nicht fahren konnte, rasten die beiden Mercedes-Fahrer im Training überlegen zur Bestzeit.

Nach den Auftaktrennen in Übersee ist die Formel 1 an diesem Wochenende anlässlich des Großen Preises von Spanien wieder nach Europa zurückgekehrt. Im Gepäck: Jede Menge neuer Teile und die Hoffnung, einen größeren Sprung zu machen als die Konkurrenz.

Nach dem ersten Tag steht fest: Mercedes bleibt die Messlatte für die Konkurrenz, das wurde nach den ersten beiden Trainingseinheiten in Barcelona mehr als deutlich. Lewis Hamilton fuhr bei Sonnenschein und Temperaturen von knapp über 20 Grad zweimal zur Bestzeit. Am Nachmittag hatte der Brite mit seiner Bestzeit von 1:25.524 Minuten rund 0,449 Sekunden Vorsprung auf Teamkollege Nico Rosberg und 0,985 Sekunden auf Daniel Ricciardo im Red Bull.

Red Bull hat es also offensichtlich nicht geschafft, viel näher an die silberne Konkurrenz zu kommen. Für Sebastian Vettel kam es sogar ganz dick: Nach vier Runden war am Vormittag für den Weltmeister bereits Schluss, denn am Nachmittag konnte er gar nicht auf die Strecke gehen. Ein Kurschluss hatte den "Bullen" lahmgelegt und macht eine mehrstündige Reparatur erforderlich, bei der das Auto auseinandergenommen werden muss.

Immerhin präsentierte sich Red Bull auf dem Kurs zumindest am Freitag wieder stärker als Ferrari. Fernando Alonso belegte mit 1,597 Sekunden Rückstand den vierten Rang vor Teamkollege Kimi Räikkönen (+1,772 Sekunden), der etwas stärker wirkte als zuletzt. Gegen Mercedes hat man aber auch auf Longruns keine Chance, hier dominierte die Konkurrenz ebenso deutlich wie auf einer schnellen Runde.

Der sechste Rang ging an Kevin Magnussen im Williams (+2,264) vor Teamkollege Felipe Massa (+2,300), Pastor Maldonado im Lotus (+2,342) und Daniil Kwjat im Toro Rosso, der mit 2,525 Sekunden Abstand die Top 10 komplettierte.

Nico Hülkenberg folgte im Force India mit 2,550 Sekunden Abstand auf der elften Position vor Jean-Eric Vergne im zweiten Toro Rosso (+2,722), der kurz vor Ende des Trainings das rechte Hinterrad verlor und neben der Strecke stehen blieb.

Auf Rang 13: Adrian Sutil im Sauber (+2,760) vor Esteban Gutierrez (Sauber, +3,581), Sergio Perez (Force India, +3,605) sowie Romain Grosjean (Lotus, +3,969), der mit einigen technischen Problemen zu kämpfen hatte, darunter Bremsprobleme in der Schlussphase.

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