Formel 1: Hamilton in GT Sport

Formel 1: Hamilton in GT Sport

Hamilton als Fahrer-Coach

Im neuen Rennspiel Gran Turismo Sport übernimmt Formel-1-Star Lewis Hamilton die Rolle als Fahrer-Coach. Das sagt er zu Gran Turismo.
Lewis Hamilton liebt die Videospielwelt. Schon im Ballerspiel „Call of Duty“ wurde er nachgestellt und übernahm die Rolle eines Mechanikers. Nun ist er auch im Rennspiel Gran Turismo Sport dabei, welches am 18. Oktober für Playstation 4 erscheint. In dem Spiel schlüpft er in die Position eines Trainers und hilft den Gamern in verschiedenen Videos ihre fahrerischen Fähigkeiten zu verbessern. „Ich habe die Gran Turismo Teile schon als Kind gespielt. Bei der Entwicklung von GT Sport beteiligt gewesen zu sein, war eine fantastische Erfahrung für mich“, freut sich Hamilton.

GT Sport im Test

Es ist DIE Rennspielmarke in der Gaming-Welt: Gran Turismo. Vor 20 Jahren erschien mit "Gran Turismo" Teil eins der erfolgreichsten Rennspielreihe für die Playstation. Am 18. Oktober schlägt Sony mit "GT Sport“ ein neues Kapitel auf.

Unser Reporter testet das neue GT Sport

Was erwartet die Spieler in GT Sport? Sony nähert sich mit dem neuen Game der eSport-Szene an. Zusammen mit der FIA betreibt der Entwickler Polyphony zwei verschiedene Online-Meisterschaften, in denen die Fahrer ihr Talent unter Beweis stellen können. Fairplay steht bei GT Sport im Fokus. Deshalb werden die Spieler nach Fairness und Schnelligkeit auf der Strecke in einem Rangsystem eingestuft. Im Einzelfahrmodus warten diverse Herausforderungen. Anders als in den Vorgängerspielen sind von Anfang an alle Fahrzeuge freigeschaltet.Autos top, Streckenauswahl Flop!
Zu den insgesamt 178 Autos zählen Sport-, Renn-, Rallye- und Straßenautos. Aus Motorsportsicht gehören die GT3-Boliden und die Le-Mans-Prototypen zu den Highlights. Im Audi R18 Prototypen kann man über die Nordschleife rasen, im BMW M6 GT3 Runden in Brands Hatch drehen. Oder mit einem Ford Focus über Rallyepisten fegen.Die Streckenauswahl hingegen ist mit nur 17 Pisten mager. Zudem fehlen Regenrennen – besonders schade für die Läufe auf der Nürburgring-Nordschleife, auf der Wetterkapriolen üblich sind.
Dafür ist Gran-Turismo-typisch das Menü wieder sehr edel aufgebaut. Die schicke Aufbereitung der 178 Fahrzeuge und die dezente Hintergrundmusik wirken wie ein Besuch in einem noblen Autohaus. Auch kleine Einzelheiten, wie ein arbeitender Motor im Ladebildschirm, verschönern das Spielerlebnis.
GT Sport punktet auch mit der Grafik. Die Autos sind detailgetreu und hochauflösend dargestellt. Die Licht-, Schatten- und Spiegelungseffekte während des Rennens sind authentisch.
Ein weiteres großes Plus: Gran Turismo Sport ist mit der Virtual-Reality-Brille spielbar, sprich die Fahrer können mit dem Game in eine andere Spieldimension eintauchen. Die Umsetzung ist den Entwicklern ziemlich gut gelungen.

Fotos: Hersteller

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