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Formel 1: Hamilton Samstagmorgen vorne

— 04.07.2015

Vettel fehlt eine Sekunde

Lewis Hamilton kommt rechtzeitig vor dem Qualifying zum britischen Grand Prix in Form - Kimi Räikkönen schneller als Teamkollege Sebastian Vettel.

Nächste kleine Wende im silbernen Duell um die WM-Krone in der Formel 1: Nicht Nico Rosberg, der das Freitagtraining bestimmt hatte, sondern Lewis Hamilton sicherte sich die Bestzeit im Abschlusstraining am Samstagmorgen in Silverstone. Der Lokalmatador, dem seit Rosbergs Sieg in Österreich die Form abhandengekommen schien, meldet sich damit rechtzeitig vor dem Qualifying zu seinem Heim-Grand-Prix zurück. Ob echte Wende für das gesamte Wochenende oder nur vorübergehende Verschiebung, da ist sich Formel-1-Experte Marc Surer nicht ganz sicher: "Rosberg hat heute Morgen vielleicht was ausprobiert, was nicht funktioniert hat. Das kann er bis zum Qualifying aber noch zurückbauen." Möglich auch, dass Hamilton, der gestern mit seinem Setup nicht zufrieden war, bei Rosberg abgeschaut hat - und damit jetzt besser zurechtkommt.

Erst Bestzeit, dann Autogramme für die Fans: Lewis Hamilton machte den Briten am Samstag Freude

Hamilton fuhr 1:33.333 Minuten mit harten und 1:32.917 Minuten mit weichen Reifen, war unter beiden Bedingungen um rund eine halbe Sekunde schneller als sein Teamkollege. "Das wird heute zwischen den beiden ausgemacht. Mit Mercedes kann keiner mithalten", tippt Surer. Rosberg konnte seinen letzten Run übrigens erst spät beginnen, weil davor noch ein Ölleck im Getriebe "gestopft" werden musste. Mit dem gestrigen Getriebeschaden gibt es aber keinen Zusammenhang. 0,775 Sekunden Rückstand hatte Kimi Räikkönen, auch heute Morgen wieder um 0,223 Sekunden schneller als Ferrari-Teamkollege Sebastian Vettel. Letzterer verschenkte zwar die eine oder andere mögliche Zeitenverbesserung, tut sich in den schnellen Kurven von Silverstone aber schwerer gegen den "Iceman" als anderswo. Räikkönen war übrigens sowohl auf Hard als auch auf Medium erster Verfolger der dominanten Mercedes-Silberpfeile.

Am Ende gab's einen Paarlauf in der Zeitentabelle: Zweimal Mercedes vor zweimal Ferrari, zweimal Toro Rosso und zweimal Williams. Das spiegelt das Kräfteverhältnis auch gut wider. Red Bull fiel nach dem Wechsel von Hard auf Medium etwas zurück, insbesondere Daniil Kvjat (9./+1,628) hatte aber vor der Qualifying-Simulation als Vierter noch hervorragend mitgemischt. Generell scheint Red Bull etwas besser aufgestellt zu sein als zuletzt in Österreich. Nico Hülkenberg (Force India) wurde diesmal mit knapp zwei Sekunden Rückstand Elfter, unmittelbar hinter Pastor Maldonado (Lotus/+1,791), aber neuerlich klar vor seinem Teamkollegen Sergio Perez (13./+2,204). Die beiden McLaren-Honda-Piloten schafften indes immerhin 25 Runden, aber von denen gingen 19 auf das Konto von Jenson Button (16./+2,778). Bei Fernando Alonso (18./+3,184) trat nämlich ein Hydraulikleck auf.

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